Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix myrsinifolia subsp. myrsinifolia
Auch bekannt als: Salix myrsinifolia subsp. myrsinifolia
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Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Schwarz-Weide durch ihre dunkle, fast schwarze Rinde an den Zweigen und die Blätter, die sich beim Trocknen charakteristisch schwärzlich verfärben. Als heimisches Gehölz spielt sie eine tragende Rolle in deinem Naturgarten, da sie besonders früh im Jahr wertvolle Nahrung bietet. Von ihr profitieren prachtvolle Falter wie der Große Fuchs (Nymphalis polychloros) und der Trauermantel (Nymphalis antiopa), die auf Weidenarten als Futterquelle angewiesen sind. Da sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Pflanzung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen sonnigen Platz mit normaler Feuchtigkeit hast, ist dieser Strauch genau die richtige Wahl für dich.
Edelfalter-Magnet und seltener Naturschatz: Hol dir die Schwarz-Weide in den Garten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Schwarz-Weide eine lebenswichtige Ressource für zahlreiche Schmetterlinge. Besonders die schillernden Edelfalter wie der Große Schillerfalter (Apatura iris) und der Östliche Schillerfalter (Apatura metis) suchen sie auf. Auch der C-Falter (Polygonia c-album) und der seltene Östliche Große Fuchs (Nymphalis xanthomelas) nutzen diese Weide. Da die Pflanze eine AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) bildet, fördert sie zudem ein gesundes Bodennetzwerk. Für Raupen bietet das Laub eine essenzielle Nahrungsgrundlage, was sie zu einem Zentrum der biologischen Vielfalt in deinem Garten macht.
Die Schwarz-Weide ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Dies liegt an den enthaltenen Gerbstoffen und Salicylaten in der Rinde, die bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen können. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Pflanzen, dennoch solltest du darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.1 m
Damit die Schwarz-Weide in deinem Garten gut gedeiht, solltest du folgende Punkte beachten:
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz aus.
Boden: Sie bevorzugt einen Boden, der 'frisch' ist, also eine mäßige, gleichmäßige Feuchtigkeit aufweist. Als 'Mittelzehrer' kommt sie mit normaler, mäßig nährstoffreicher Gartenerde bestens zurecht.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Pflanzung ist von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden frostfrei ist.
Pflege: Da die Pflanze stauende Nässe besser verträgt als extreme Trockenheit, solltest du in heißen Sommern auf eine ausreichende Wasserversorgung achten.
Vermehrung: Wie die meisten Weiden lässt sie sich unkompliziert über Steckhölzer vermehren.
Kombinationsempfehlung: Eine wunderbare Partnerin ist das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria). Beide Pflanzen lieben Standorte mit guter Wasserversorgung und ergänzen sich hervorragend: Während die Weide im Frühjahr die Insektenwelt versorgt, übernimmt das Mädesüß im Hochsommer mit seinen duftenden Blüten.
Die Schwarz-Weide (Salix myrsinifolia subsp. myrsinifolia) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae). Sie ist in Europa sowie Westasien beheimatet und besiedelt dort vorrangig feuchte Standorte wie Uferzonen oder Moorränder. Botanisch auffällig ist die namensgebende Eigenschaft der Blätter, die bei Verletzung oder nach dem Abfallen schwarz werden. Wuchstechnisch präsentiert sie sich meist als vielstämmiger Strauch, der im Garten gut formbar bleibt und durch die AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit speziellen Bodenpilzen) eine gute Nährstoffaufnahme gewährleistet.
3 Videos zu Schwarz-Weide



7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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