Bild folgtKI-generierte IllustrationSalix mollissima
Auch bekannt als: Salix mollissima
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist die Busch-Weide durch ihre langen, biegsamen Ruten und die schmalen, lanzettlichen Blätter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders prachtvolle Falter wie der Schillerfalter (Apatura iris) oder der Trauermantel (Nymphalis antiopa) von dieser Weide. Wenn du einen feuchten Platz in deinem Garten hast, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl, um die lokale Biodiversität zu fördern. Du wirst staunen, wie schnell sich das Leben an ihren Zweigen einfindet.
Ein Festmahl für den Schillerfalter: Die heimische Weide für feuchte Gartenplätze.
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Die Busch-Weide ist ein unverzichtbares Element für die heimische Falterwelt. Nach aktuellen Daten dient sie zahlreichen Edelfaltern als Nahrungsquelle, darunter dem Großen Fuchs (Nymphalis polychloros) und dem C-Falter (Polygonia c-album). Sogar seltenere Arten wie der Östliche Schillerfalter (Apatura metis) oder der Arktische Perlmuttfalter (Boloria chariclea) suchen die Bestände auf. Die frühe Blüte bietet zudem lebenswichtige Energie für Insekten, die aus der Überwinterung kommen. Durch ihre Mykorrhiza-Symbiose verbessert die Weide zudem die Bodenqualität und fördert ein gesundes Mikroklima im Garten.
Die Busch-Weide gilt offiziell als nicht kindersicher. Ihre Rinde enthält Salicin, einen medizinischen Wirkstoff, der bei übermäßigem Verzehr zu Unverträglichkeiten führen kann. Auch wenn keine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Sträuchern besteht, solltest du beim Pflanzen in der Nähe von Spielbereichen für Kleinkinder etwas Vorsicht walten lassen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, an dem der Boden gleichmäßig feucht bleibt.
Ideal ist ein nährstoffreicher, eher schwerer Boden, wie er oft in Gewässernähe vorkommt.
Die Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, der Busch-Weide genug Platz zu lassen, da sie einen ausladenden, buschigen Wuchs entwickelt.
Ein Rückschnitt ist im Spätwinter problemlos möglich und fördert das Austreiben frischer Ruten.
Die Vermehrung klappt hervorragend über Steckhölzer, die du einfach in die feuchte Erde steckst.
Bei langanhaltender Trockenheit im Sommer solltest du zusätzlich wässern.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris).
Diese Kombination ist ökologisch sinnvoll, da beide Pflanzen die gleiche Vorliebe für Feuchtigkeit teilen und die Dotterblume den Bodenbereich im Frühling mit leuchtend gelben Blüten belebt.
Die Busch-Weide (Salix mollissima) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und zur Gattung der Weiden (Salix). Botanisch gesehen handelt es sich meist um eine natürliche Kreuzung aus der Mandel-Weide (Salix triandra) und der Korb-Weide (Salix viminalis). In Österreich ist sie indigen (ursprünglich einheimisch) und besiedelt bevorzugt feuchte Standorte in der Nähe von Gewässern. Charakteristisch ist ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (eine Form der Wurzel-Pilz-Symbiose), die ihr hilft, Nährstoffe effizient aufzunehmen. In der Natur gilt sie nach der Roten Liste derzeit als nicht gefährdet.
3 Videos zu Busch-Weide



7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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