Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa dumalis
Auch bekannt als: Vogesen-Rose
Artengruppe
8
Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Vogesen-Rose (Rosa dumalis) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrem bläulich-grünen Laub und den kräftig rosa bis weißlich gefärbten Blüten fällt sie in jeder Hecke sofort auf. Als einheimischer Strauch ist sie für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie ein wichtiges Element für freiwachsende Hecken darstellt. Sie bietet Schutz und Deckung für die heimische Fauna und versorgt im Winter mit ihren Hagebutten hungrige Gäste. Wenn du eine robuste Rose suchst, die auch mit halbschattigen Plätzen zurechtkommt, machst du mit dieser Art alles richtig. Du schaffst damit einen beständigen Lebensraum, der über Jahrzehnte Freude bereitet.
Bläuliches Laub trifft rosa Blüte: Robuster Naturgarten-Star mit Winter-Buffet.
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Die Vogesen-Rose fungiert in deinem Garten als wichtige Pollenquelle für die Insektenwelt. Da sie zu den Wildrosen mit offenen Blüten gehört, ist der Pollen für Bestäuber leicht zugänglich. Nach aktuellen Beobachtungen an Wildrosen profitieren vor allem Schwebfliegen und verschiedene Wildbienen von diesem Angebot. Im Herbst entwickeln sich aus den Blüten rote Hagebutten, die als wertvolle Vitaminquelle dienen. In den Wintermonaten bieten diese Früchte eine lebenswichtige Nahrungsgrundlage für heimische Vögel, wenn andere Quellen bereits erschöpft sind. Da die Pflanze dicht und stachlig wächst, dient sie zudem als sicherer Rückzugsort vor Fressfeinden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.82 m
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten oder in der Sonne, dort fühlt sie sich am wohlsten.
Boden: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) benötigt sie normalen Gartenboden ohne übermäßige Düngung.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; Staunässe mag sie hingegen nicht.
Pflanzzeit: Setze die Rose idealerweise zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Die Art ist sehr pflegeleicht und benötigt kaum Zuwendung, sobald sie angewachsen ist.
Schnitt: Ein gelegentliches Auslichten alter Triebe im Spätwinter fördert den jungen Austrieb.
Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt klassisch über die Aussaat der Samen aus den Hagebutten.
Platzbedarf: Da sie buschig wächst, solltest du ihr etwa zwei bis drei Meter Raum zur Entfaltung geben.
Kombination: Eine gute Partnerin ist der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna). Beide teilen ähnliche Standortansprüche und bilden zusammen eine ökologisch wertvolle Schutzhecke.
Die Vogesen-Rose gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird oft innerhalb der Artengruppe der Hundsrosen geführt. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Waldränder, Gebüsche und Feldgehölze. Ein typisches Merkmal sind die glatten, oft bereiften Blätter, die ihr ein charakteristisches, silbrig-blaues Aussehen verleihen. Morphologisch unterscheidet sie sich durch ihre kräftigen, hakenförmig gekrümmten Stacheln von anderen Wildrosen. Als indigene Art (eine seit jeher hier heimische Pflanze) ist sie perfekt an die regionalen Witterungsbedingungen angepasst.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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