Bild folgtKI-generierte IllustrationRilaena triangularis (Herbst, 1799)
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Durch seinen kompakten Körper und die extrem langen, dünnen Beine fällt das heimische Schwarzauge sofort ins Auge. Als Weberknecht gehört es zu den Spinnentieren, unterscheidet sich aber von echten Webspinnen durch den fehlenden Übergang (Wespentaille) zwischen Vorder- und Hinterkörper. Du kannst diesen nützlichen Helfer oft an Gehölzen wie der Hainbuche oder der Gewöhnlichen Fichte entdecken. Das Tier führt eine räuberische Lebensweise und sucht aktiv nach Beute, anstatt Netze zu weben. Auf seinem Speiseplan stehen allgemein verschiedene kleine Gliederfüßer (Insekten und deren Verwandte) sowie totes organisches Material. Im Garten übernimmt es eine wichtige ökologische Rolle, indem es zur natürlichen Regulation von Kleinstlebewesen beiträgt. Die Art ist an feuchten, schattigen Plätzen besonders aktiv und meidet die pralle Mittagssonne. Du förderst das Schwarzauge am besten, indem Du strukturreiche Bereiche mit Laub oder Totholz schaffst. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schont die Bestände dieses nützlichen Jägers. Da es keine Giftdrüsen besitzt, ist es für Menschen völlig unbedenklich. Durch seine Anwesenheit hilft es Dir, das biologische Gleichgewicht in Deinem Garten zu bewahren. Seine flinken Bewegungen machen es zu einem faszinierenden Beobachtungsobjekt an Deinen Gartenpflanzen.
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Die Art ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch. Das Schwarzauge nutzt Gehölze wie die Hainbuche oder die Gewöhnliche Fichte als Lebensraum. Spezifische Daten zu den jahreszeitlichen Phasen der Fortpflanzung oder Ruheperioden liegen für diese Art in der Datenbank derzeit nicht vor.
Das Schwarzauge ist für den Menschen vollkommen harmlos und verfügt über keinerlei Gift oder gefährliche Beißwerkzeuge. Es gibt keinen Grund zur Sorge, wenn Du das Tier im Garten entdeckst. Ein gesetzlicher Schutzstatus besteht für diese heimische Art derzeit nicht.
Rilaena triangularis ist taxonomisch in die Ordnung der Opiliones (Weberknechte) und die Familie der Phalangiidae eingeordnet. Das Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien. Die Art bevorzugt als Lebensraum schattige Wälder und Gärten mit dichtem Pflanzenwuchs. In diesen Habitaten agiert sie als dämmerungsaktiver (in der Abenddämmerung tätiger) Jäger in der Kraut- und Strauchschicht.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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