Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus parviflorus
Auch bekannt als: Ranunculus parviflorus
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Arten
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dokumentiert
An den winzigen, blassgelben Blüten, die im Verhältnis zu den Blättern fast verschwinden, lässt sich der Kleinblütige Hahnenfuß (Ranunculus parviflorus) sofort erkennen. Da die Art im Hochsommer blüht, schließt sie eine wichtige Lücke im Blütenkalender deines Naturgartens. Schau einmal genau hin, ob du die winzigen Blüten in deinen Beeten entdeckst.
Ein seltener Österreicher für Kenner: Winzige Blüten, große Wirkung.
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In deinem Garten übernimmt der Kleinblütige Hahnenfuß (Ranunculus parviflorus) eine wichtige Rolle als Teil der heimischen Pflanzengesellschaft. Da er im Juli blüht, stellt er ein verlässliches Nahrungsangebot in einer Zeit bereit, in der viele Frühlingsblüher bereits vergangen sind. Die markanten, bestachelten Samen bieten nach der Reife eine Nahrungsgrundlage für bodennah suchende Vögel in den Wintermonaten. Da er lückige Stellen besiedelt, fördert er zudem die Bodenstruktur für nützliche Erdbewohner. Auch ohne spezifische Bestäuberdaten trägt seine Präsenz zur genetischen Stabilität deiner regionalen Wildflora bei.
Der Kleinblütige Hahnenfuß ist nicht kindersicher, da er wie alle Hahnenfußgewächse Protoanemonin enthält. Dieser Stoff wirkt schleimhautreizend und kann bei Kontakt mit dem Pflanzensaft Hautreizungen verursachen. Achte darauf, dass Kinder die Pflanze nicht in den Mund nehmen, und trage bei Gartenarbeiten vorsichtshalber Handschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.16 m
Wähle für den Kleinblütigen Hahnenfuß einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten. Die Pflanzzeit liegt idealerweise zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen und frostfrei ist. Er kommt mit normaler Gartenerde gut zurecht, die einen mäßigen Feuchtigkeitsgehalt aufweist. Da die Pflanze oft nur ein- oder zweijährig wächst, solltest du sie nach der Blüte im Juli nicht zurückschneiden, damit sie sich versamen kann. Der Boden sollte kalkhaltig und nicht übermäßig gedüngt sein, um konkurrenzschwachen Wildpflanzen eine Chance zu geben.
Standort: Sonnig bis halbschattig
Boden: Durchlässig, gerne kalkreich
Pflege: Selbstaussaat durch Stehenlassen der Fruchtstände fördern
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist die Kalk-Aster (Aster amellus) – beide bevorzugen kalkhaltige Böden und ergänzen sich perfekt, da die Aster die Blütezeit bis in den Herbst verlängert.
Der Kleinblütige Hahnenfuß (Ranunculus parviflorus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) innerhalb der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales). Er ist in Österreich heimisch und bevorzugt warme, offene Standorte auf kalkhaltigen Böden. Markant sind seine Früchte, die mit kleinen Höckern oder Stacheln besetzt sind – ein Merkmal, das ihn von den glattschaligen Früchten vieler Verwandter unterscheidet. Sein Wuchs ist meist niederliegend bis aufsteigend und deutlich zierlicher als beim bekannten Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris).
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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