Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus auricomus
Auch bekannt als: Goldhahnenfuss, Goldgelber Hahnenfuß, Goldschopf-Hahnenfuß, Gold-Hahnenfuß, Ranunculus auricomus agg., Goldhaar-Hahnenfuß
Artengruppe
18
Arten
interagieren
30
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Gold-Hahnenfuß durch seine goldgelben Blüten, denen oft einige Blütenblätter fehlen, was ihm ein charakteristisches, unregelmäßiges Aussehen verleiht. Du erkennst ihn zudem an den nierenförmigen Blättern an der Basis, die im Halbschatten dichte Teppiche bilden können. Als heimische Pflanze ist er ein wichtiger Baustein für das ökologische Gleichgewicht in deinem Garten, da er die Lücke zwischen dem Frühjahr und dem Frühsommer schließt. Obwohl keine spezifischen Insektendaten vorliegen, fördert jede indigene (einheimische) Art die lokale Artenvielfalt. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück unberührte Natur direkt unter deine Sträucher und Bäume. Schau genau hin, denn diese Artengruppe hält viele spannende botanische Details bereit.
Goldener Glanz für schattige Plätze: Heimisch, robust und pflegeleicht.
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Der Gold-Hahnenfuß leistet durch seine Blütezeit im Mai und Juni einen Beitrag zum Nahrungsangebot im Garten. Da er als indigene (einheimische) Art eingestuft ist, passt er perfekt in das lokale Ökosystem und bietet Lebensraum für bodennah lebende Organismen. Da für diese Artengruppe keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, lässt sich die Anzahl besuchender Insektenarten nicht genau beziffern. Dennoch ist er als Teil der heimischen Flora ein wertvoller Bestandteil für die allgemeine Biodiversität. In naturnahen Gärten dient er zudem als Bodenfestiger an schattigen Stellen. Sein Vorkommen zeigt an, dass der Boden eine gute, gleichmäßige Feuchtigkeit aufweist.
Der Gold-Hahnenfuß ist nicht kindersicher und als giftig einzustufen. Wie fast alle Hahnenfußgewächse enthält er Protoanemonin, das bei Kontakt mit dem Pflanzsaft Hautreizungen und bei Verzehr Vergiftungserscheinungen auslösen kann. Trage beim Umgang mit der Pflanze vorsichtshalber Gartenhandschuhe.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.32 m
Suche für den Gold-Hahnenfuß einen Platz im Halbschatten, idealerweise unter lichten Laubgehölzen.
Er bevorzugt eine frische (mäßig feuchte) Bodenbeschaffenheit und verträgt keine dauerhafte Austrocknung.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) gedeiht er in normalem, humosem Gartenboden ohne zusätzliche Düngung.
Die beste Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Achte beim Einsetzen darauf, den Wurzelballen nicht zu tief zu vergraben.
Da die Pflanze pflegeleicht ist, musst du sie nach dem Anwachsen kaum unterstützen.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, da die Pflanze nach der Samenreife im Sommer oft von selbst einzieht.
Die Vermehrung erfolgt im Garten meist unkompliziert über Selbstaussaat.
Gute Partnerin: Die Echte Nelkenwurz (Geum urbanum).
Beide Arten teilen sich den Standortanspruch an Bodenfeuchte und Licht und ergänzen sich hervorragend in einer naturnahen Gehölzrand-Pflanzung.
Der Gold-Hahnenfuß (Ranunculus auricomus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch). Er besiedelt vorrangig lichte Laubwälder, Gebüsche und frische Wiesen im Halbschatten. Eine morphologische Besonderheit ist seine Vielgestaltigkeit, da er sich oft ohne Befruchtung vermehrt und somit viele kleine Unterarten bildet. Die Pflanze wächst ausdauernd und erreicht Wuchshöhen von etwa 20 bis 40 Zentimetern. In der freien Natur gilt er laut Roter Liste als ungefährdet.
3 Videos zu Gold-Hahnenfuß (Artengruppe)



15 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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