Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus alpestris
13
Arten
interagieren
17
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Alpen-Hahnenfuß (Ranunculus alpestris) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die Pflanze verrät sich durch ihre reinweißen Schalenblüten mit der leuchtend gelben Mitte und die tief eingeschnittenen, glänzenden Grundblätter. Als heimische Wildart ist er eine wertvolle Bereicherung für deinen Garten, da er die natürliche Vielfalt unserer Bergregionen direkt vor deine Haustür bringt. Mit seiner langen Blütezeit von Mai bis September bietet er über viele Monate hinweg eine verlässliche Anlaufstelle für die heimische Insektenwelt. Wenn du einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, ist dieser robuste Bergbewohner genau der richtige Partner für dich.
Fünf Monate weiße Blütenpracht: Der ausdauernde Berg-Spezialist für deinen Garten.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Als heimische Wildpflanze spielt der Alpen-Hahnenfuß eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten in der Datenbank fehlen, wissen wir aus der Biologie, dass seine offenen Schalenblüten leicht zugängliche Ressourcen für viele Fluginsekten bieten. Die außergewöhnlich lange Blütezeit von Mai bis September stellt sicher, dass auch im Hochsommer Nahrung verfügbar ist. Durch die Symbiose mit Bodenpilzen fördert er ein gesundes Bodenleben in deinem Garten. Da er ein Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen ist, ist er tief in unserem Ökosystem verwurzelt. Mit seiner Pflanzung leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt der regionalen Artenvielfalt.
Der Alpen-Hahnenfuß ist nicht kindersicher und wird als giftig eingestuft, wie es für viele Hahnenfußgewächse typisch ist. Er enthält Stoffe, die bei Kontakt die Haut reizen können, weshalb du beim Hantieren Handschuhe tragen solltest. Achte darauf, dass weder Kinder noch Haustiere Teile der Pflanze verzehren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.07 m
Wähle für den Alpen-Hahnenfuß einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Standort sollte frisch (mäßig feucht) sein, denn die Pflanze mag keine vollständige Austrocknung.
Da er ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) ist, gedeiht er am besten auf magerem, nährstoffarmem Boden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Achte beim Einpflanzen auf eine gute Durchlässigkeit der Erde, um Staunässe zu vermeiden.
Die Pflanze geht eine AM-Mykorrhiza (eine nützliche Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Pilzen) ein, was ihre Widerstandskraft stärkt.
Eine zusätzliche Düngung ist in der Regel nicht notwendig und würde der Pflanze eher schaden.
Zur Vermehrung kannst du die Samenstände nach der Reife einfach stehen lassen, damit er sich selbst aussäen kann.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) – beide Arten teilen die Vorliebe für kalkhaltige, magere Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Durch diese Kombination schaffst du ein kleines, naturnahes Alpinum, das wenig Pflege benötigt.
Der Alpen-Hahnenfuß gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in den Gebirgsregionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz beheimatet. In der Natur findet man ihn oft auf kalkhaltigem Untergrund, in Schneetälchen oder auf feuchtem Geröll. Die Pflanze bleibt mit wenigen Zentimetern Wuchshöhe recht niedrig, was ihr hilft, widrigen Wetterbedingungen zu trotzen. Als Indigen (einheimische Art) ist sie perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst und gilt nach der Roten Liste als nicht gefährdet.
3 Videos zu Alpen-Hahnenfuß



6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →