Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus acris agg.
Auffällig sind die fünf glänzenden, wie lackiert wirkenden Blütenblätter, die das Sonnenlicht intensiv reflektieren. Der Scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris agg.) ist eine Charakterpflanze unserer heimischen Fettwiesen (nährstoffreiche, feuchte Wiesen) und bringt ursprüngliche Lebendigkeit in deinen Garten. Als in Deutschland heimische Wildpflanze ist er perfekt an unser Klima angepasst und kommt ohne aufwendige Pflege aus. Da er als Massenblüher fungiert, stellt er ein wichtiges Grundangebot in der Landschaft dar. Du kannst mit dieser robusten Art wenig falsch machen, wenn du ihr einen Platz mit ausreichend Feuchtigkeit gönnst. So holst du dir ein Stück echte Natur direkt vor die Haustür.
Goldglanz für feuchte Gartenwiesen: Robust, heimisch und absolut pflegeleicht.
In Deutschland ist der Scharfe Hahnenfuß ein fester Bestandteil der heimischen Flora und trägt zur Stabilität von Wiesenökosystemen bei. Durch seine offene Blütenform bietet er leicht zugängliche Ressourcen für verschiedene Insektengruppen an. Da in der Datenbank keine spezifischen Beziehungsdaten hinterlegt sind, steht seine allgemeine Funktion als Biomasseproduzent und Strukturgeber im Vordergrund. Er bietet Schutz für bodennah lebende Organismen und produziert eine Vielzahl an Samen. Diese Samen dienen nach der Reife als Nahrungsgrundlage für die Tierwelt im Winter. Seine Anwesenheit fördert die natürliche Vielfalt und Dynamik in feuchteren Gartenabschnitten.
Achtung, der Scharfe Hahnenfuß ist in allen Teilen giftig und daher nicht kindersicher. Er enthält Protoanemonin (einen scharfen Stoff, der Haut und Schleimhäute reizt), was ihm auch seinen Namen einbrachte. Beim Hantieren mit der Pflanze in größeren Mengen empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen, um Hautreizungen zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.35 m
Wähle für den Scharfen Hahnenfuß einen sonnigen bis halbschattigen Standort im Garten. Der Boden sollte idealerweise nährstoffreich und dauerhaft frisch bis feucht sein. Nach den Ellenberg-Werten hat er eine Feuchtezahl von 6 (frische bis feuchte Standorte) und eine Stickstoffzahl von 6 (mäßig nährstoffreiche bis nährstoffreiche Plätze).
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Boden: Schwere, lehmige Böden werden gut vertragen.
Pflege: Er ist extrem pflegeleicht und muss in Wiesenbereichen erst nach der Samenreife gemäht werden.
Vermehrung: An passenden Stellen sorgt die Pflanze durch Selbstaussaat für Nachkommen.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist die heimische Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi). Beide Arten teilen die Vorliebe für feuchte Böden und ergänzen sich optisch hervorragend in einer naturnahen Blumenwiese.
Der Scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris agg.) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) in der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales). Er ist in Deutschland weit verbreitet und besiedelt bevorzugt frische bis feuchte Standorte. Die Bezeichnung 'agg.' steht für Aggregat (Artengruppe) und deutet darauf hin, dass die Art aus mehreren sehr ähnlichen Kleinarten besteht. Markant sind die tief handförmig geteilten Grundblätter und die aufrechten, meist behaarten Stängel. Er wächst ausdauernd als Staude und erreicht Wuchshöhen von bis zu einem Meter.
3 Videos zu Scharfer Hahnenfuß



•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →