
Rana dalmatina Bonaparte, 1840
Der Springfrosch (Rana dalmatina) ist ein schlanker, meist hellbraun gefärbter Froschlurch mit auffallend langen Hinterbeinen und einer spitzen Schnauze, der bevorzugt in gewässernahen Gärten und lichten Wäldern lebt. Er gehört zur Gruppe der Braunfrösche und ist für seine enorme Sprungkraft bekannt. Als Laichgewässer nutzt er bevorzugt Stillgewässer wie sonnige, fischfreie Gartenteiche oder Tümpel. Bereits ab Februar beginnt seine Wanderung zu den Fortpflanzungsstätten, sobald die Nächte frostfrei bleiben. In deinem Garten profitierst du von ihm, da er als natürlicher Jäger verschiedene wirbellose Kleintiere reguliert. Diese Amphibienart ist nach der FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU) streng geschützt. Du kannst ihn unterstützen, indem du flache Uferzonen anlegst und auf Goldfische verzichtest, die den Laich fressen würden. Haufen aus Totholz (abgestorbenes Geäst) oder Laub bieten ihm ideale Verstecke während seines Aufenthalts an Land. Da er sehr empfindlich auf Chemikalien reagiert, ist ein Verzicht auf Pestizide in seinem Lebensraum entscheidend für sein Überleben.
Der Springfrosch ist gesetzlich streng geschützt. Es ist verboten, die Tiere oder ihren Laich zu fangen, zu verletzen oder aus der Natur zu entnehmen. Ein eigenmächtiges Umsiedeln in andere Gewässer ist untersagt und gefährdet die lokalen Bestände durch Krankheitsübertragung.
Der Springfrosch gehört zur Familie der Echten Frösche (Ranidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Er erreicht eine Körperlänge von sechs bis neun Zentimetern und zeichnet sich durch seine extrem langen Hinterbeine aus. Diese Art führt außerhalb der Fortpflanzungszeit ein vorwiegend terrestrisches (an Land gebundenes) Leben in strukturreichen Habitaten. Seine Bestände sind durch den Verlust naturnaher Kleingewässer gefährdet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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