Bild folgtKI-generierte IllustrationPseudemys concinna (Le Conte, 1830)
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Diese stattliche Wasserschildkröte erkennst du an ihrem dunklen Panzer mit den feinen, gelblichen Linienzeichnungen und ihrer beachtlichen Größe von bis zu 40 Zentimetern. In deinem Garten hält sie sich vorzugsweise in tiefen, sonnenexponierten Teichen auf. Dort verbringt sie viel Zeit mit dem Sonnenbaden auf ufernahen Baumstämmen oder Steinen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Als wechselwarmes Reptil ist sie auf externe Wärmequellen angewiesen. Ihre Ernährung besteht vorwiegend aus Wasserpflanzen. Besonders gerne frisst sie das Raue Hornblatt (Ceratophyllum demersum) und das Kleine Nixkraut (Najas minor). In den Wintermonaten zieht sie sich zur Winterstarre (ein Zustand stark verlangsamter Stoffwechselprozesse bei Kaltblütlern) in den Bodenschlamm deines Teiches zurück. Du kannst ihr helfen, indem du den Teich nicht vollständig reinigst und flache Uferzonen für den einfachen Ausstieg gestaltest. Achte darauf, dass das Gewässer tief genug ist, damit es nicht bis zum Grund zufriert. Ein sonniger, windgeschützter Platz am Wasser ist für dieses Tier der ideale Lebensraum.
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Bitte beachte, dass diese Tiere unter Schutz stehen und nicht einfach aus der Natur entnommen oder ohne Genehmigung umgesiedelt werden dürfen. Obwohl sie friedfertig wirken, können sie bei massiver Bedrängnis zur Verteidigung zubeißen, weshalb du sie am besten nur aus der Distanz beobachtest.
Die Florida-Schmuckschildkröte (Pseudemys concinna) gehört zur Familie der Neuwelt-Sumpfschildkröten (Emydidae) innerhalb der Gattung der Schmuckschildkröten (Pseudemys). Laut Datenlage ist sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und wird als heimisch geführt. Diese tagaktiven Reptilien erreichen eine Panzerlänge von oft über 30 Zentimetern und bevorzugen stehende oder langsam fließende Gewässer mit reichem Pflanzenbewuchs. Ihr Leben ist eng an aquatische Lebensräume gekoppelt, die ausreichend Deckung und Nahrung bieten.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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