Bild folgtKI-generierte IllustrationPinus strobus
Auch bekannt als: Seidenkiefer, Pinus alba var. canadensis, Pinus strobus, Seidenföhre, Weymouthskiefer, Streichelkiefer, Weymouths-Kiefer
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Arten
interagieren
14
Interaktionen
dokumentiert
6
Wirtsbeziehungen
Arten
Auffällig sind die langen, bläulich-grünen Nadeln, die in weichen Büscheln zu je fünf Stück an den Zweigen hängen und die Weymouth-Kiefer (Pinus strobus) unverwechselbar machen. Als Neophyt (eine nach 1492 eingeführte Pflanzenart) hat sie sich in unseren Breiten etabliert und bietet spezialisierten Arten wie dem Kiefernschwärmer einen wertvollen Lebensraum. Auch der Linierte Nutzholzborkenkäfer ist regelmäßig an diesem Nadelbaum zu finden. In deinem Garten sorgt sie für eine ganzjährige Struktur und dient Vögeln als Rückzugsort. Wenn du über ausreichend Platz verfügst, kannst du mit diesem Baum einen stabilen Ankerpunkt für die Artenvielfalt setzen.
Weiches Nadelkleid und wichtiger Lebensraum für den Kiefernschwärmer.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Weymouth-Kiefer ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Insekten und Vögel. Die Raupen des Kiefernschwärmers nutzen die Nadeln als Nahrungsgrundlage. Zudem bietet das Holz Lebensraum für spezialisierte Käfer wie den Linierten Nutzholzborkenkäfer und den Winzigen Borkenkäfer (Crypturgus pusillus). Die Samen in den langen Zapfen sind eine wichtige Energiequelle für Vögel wie den Kanada-Kleiber. Sogar der Waschbär (Procyon lotor) nutzt die dichten Kronen gelegentlich als geschützten Ruheplatz. Durch ihre frühe Blütezeit im April und Mai trägt sie zur biologischen Vielfalt im Frühling bei.
Die Weymouth-Kiefer ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Das enthaltene Harz kann bei Hautkontakt zu allergischen Reaktionen führen und die herabfallenden, großen Zapfen sowie die mechanische Struktur der Zweige erfordern Aufmerksamkeit im Umfeld spielender Kinder. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Nadelbäumen wie der Eibe besteht aufgrund der markanten Fünfer-Nadelbüschel nicht.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
32.68 m
Standort : Wähle einen Platz im Halbschatten, da die Kiefer dort optimal gedeiht.
Boden : Die Pflanze ist ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) und bevorzugt magere Erde.
Feuchtigkeit : Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; vermeide jedoch dauerhafte Staunässe.
Pflanzzeit : Die beste Zeit zum Einpflanzen ist von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege : Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da der Baum von Natur aus eine malerische Krone bildet.
Vermehrung : Die Vermehrung erfolgt im Naturgarten meist durch die Flugsamen aus den Zapfen.
Wachstum : Beachte bei der Standortwahl die beachtliche Endhöhe, die dieser Baum über Jahrzehnte erreichen kann.
Kombination : Eine gute Partnerin ist die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus). Beide teilen die Vorliebe für eher saure, frische und nährstoffarme Bodenverhältnisse, was sie zu idealen Nachbarn in einer naturnahen Gehölzgruppe macht.
Die Weymouth-Kiefer (Pinus strobus) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist heute in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wächst sie dort in weiten Wäldern, während sie hierzulande oft in Parks und großen Gärten zu finden ist. Ein morphologisches (gestaltliches) Hauptmerkmal ist die Rinde, die bei jungen Bäumen glatt ist und erst im Alter tiefe Risse bekommt. Sie bevorzugt Standorte mit moderater Feuchtigkeit und kommt hervorragend mit mageren, nährstoffarmen Böden zurecht.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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