Bild folgtKI-generierte IllustrationPicea pungens
Auch bekannt als: Blaue Stechfichte, Picea pungens 'Glauca', Blaue Stech-Fichte, Stech-Fichte, Blau-Fichte, Blaufichte, Picea pungens ‘Glauca’, Stechfichte
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren stechenden, oft bläulich schimmernden Nadeln lässt sich die Stech-Fichte (Picea pungens) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist dieser imposante Nadelbaum weit mehr als nur ein immergrünes Strukturelement, denn er dient zahlreichen Schmetterlingsraupen als Lebensgrundlage. Besonders für Arten wie den Birkenspanner (Biston betularia) oder die Veränderliche Rindeneule (Acronicta rumicis) bietet der Baum Schutz und Nahrung. Wenn du ausreichend Platz in deinem Garten hast, schaffst du mit ihr einen wertvollen Rückzugsort, der besonders im Winter von Vögeln geschätzt wird. Achte beim Pflanzen jedoch auf den richtigen Standort, damit sie sich voll entfalten kann.
Wehrhafte Schönheit und Kinderstube für den Birkenspanner.
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Dieser Nadelbaum ist ein wichtiger Baustein für die heimische Falterwelt. Nach vorliegenden Daten profitieren die Raupen von mindestens sieben Schmetterlingsarten von der Stech-Fichte, darunter die Saateule (Agrotis exclamationis) und der Doppelzahnspanner (Odontopera bidentata). Auch die Erbseneule (Lacanobia oleracea) und die Veränderliche Rindeneule (Acronicta rumicis) nutzen den Baum zur Entwicklung. Für den Birkenspanner (Biston betularia) und den Moosgrünen Rindenspanner (Pseudoterpna pruinata) stellt sie ebenso eine verlässliche Futterquelle dar wie für die spezialisierte Art Eupithecia indigata. Im Winter bieten die verholzten Zapfen zudem Nahrung für Samenfresser unter den Vögeln.
Die Stech-Fichte ist nicht kindersicher, da ihre Nadeln extrem spitz sind und bei Kontakt zu schmerzhaften Einstichen oder Augenverletzungen führen können. Sie ist jedoch ungiftig. Aufgrund der markanten, stechenden Nadeln und der typischen Zapfen besteht kaum eine Verwechslungsgefahr mit der giftigen Eibe (Taxus baccata), die weiche Nadeln und rote Scheinbeeren besitzt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
34.31 m
Wähle einen Standort mit ausreichend Licht, am besten in voller Sonne.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder von September bis Ende November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Achte bei jungen Bäumen auf eine regelmäßige Wasserversorgung, da sie als Flachwurzler (Pflanzen mit Wurzeln direkt unter der Oberfläche) empfindlich auf extreme Austrocknung reagieren.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich und würde die natürliche, regelmäßige Wuchsform dauerhaft stören.
Düngung ist in normalen Gartenböden meist nicht nötig; eine Mulchschicht aus Rindenhumus kann den Boden feucht halten.
Eine gute Partnerin für den Fußbereich ist die Schneeheide (Erica carnea).
Diese Kombination ist ökologisch sinnvoll, da die Heide als früher Nektarspender dient, während die Fichte ganzjährigen Sichtschutz und Raupennahrung bietet.
Die Stech-Fichte (Picea pungens) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist nach botanischen Daten in Österreich heimisch. Ihr Habitus (äußere Erscheinungsform) ist durch einen streng pyramidalen Wuchs und waagerecht etagenförmig abstehende Äste gekennzeichnet. Typisch sind die sehr spitzen, vierkantigen Nadeln, die auf kleinen verholzten Stielen sitzen und bei Berührung deutlich stechen. Als Gebirgsbaum ist sie an kühleres Klima angepasst und zeigt eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Frost.
3 Videos zu Stech-Fichte



7 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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