Bild folgtKI-generierte IllustrationPallenis spinosa
Auch bekannt als: Stechendes Sternauge
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Arten
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dokumentiert
Unverwechselbar ist Pallenis spinosa durch ihre goldgelben Korbblüten, die von einem auffälligen Stern aus langen, dornig zugespitzten Hüllblättern eingerahmt werden. Diese markante Form macht sie zu einem echten Hingucker in deinem Garten, besonders an Plätzen, die für andere Pflanzen zu trocken sind. Da sie bereits ab April blüht, füllt sie eine wichtige Lücke, bevor die Hochsommerstauden übernehmen. In deinem Naturgarten ist sie eine Spezialistin für sonnenexponierte Standorte und kommt mit Hitze bestens zurecht. Wenn du einen pflegeleichten Akzent setzen willst, der auch bei wenig Wasser stabil bleibt, solltest du ihr einen Platz im Beet geben.
Ein dorniger Goldstern, der sommerliche Hitze und Trockenheit liebt.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für diese Art derzeit keine spezifischen Beziehungen zu einzelnen Insektenarten in unserer Datenbank vor. Dennoch bietet sie mit ihrer Blütezeit von April bis Juni ein verlässliches Angebot in einer Phase, in der viele Frühjahrsblüher bereits schwinden. In einem ökologischen Garten dient sie als wichtige Strukturpflanze für trockene Standorte. Ihre harten, stacheligen Hüllblätter bieten zudem einen physischen Schutzraum innerhalb des Beetes. Da sie auch auf extremen Standorten gedeiht, fördert sie die Vielfalt dort, wo anspruchsvollere Arten versagen würden. Sie ist damit ein Baustein für einen klimafesten Garten.
Die Pallenis spinosa ist nicht kindersicher. Ihre Hüllblätter sind dornig zugespitzt und können bei Berührung zu schmerzhaften Stichen oder Kratzern auf der Haut führen. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, aber aufgrund der Verletzungsgefahr sollte sie nicht direkt an Spielbereichen oder schmalen Wegen gepflanzt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.3 m
Standort: Suche dir den sonnigsten Platz in deinem Garten aus.
Boden: Die Erde muss mager (nährstoffarm) und sehr gut durchlässig sein, um Staunässe zu verhindern.
Pflanzzeit: Setze sie zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Gießen: Nur in der Anwachsphase ist regelmäßiges Wässern nötig, danach kommt sie fast ohne Zusatzwasser aus.
Düngung: Verzichte auf Dünger, da die Pflanze an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Pflege: Die verblühten Stände kannst du über den Winter stehen lassen, um die Struktur zu erhalten.
Vermehrung: An geeigneten Stellen sorgt sie durch Selbstaussaat für Nachkommen.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium).
Begründung: Beide Arten bevorzugen trockene, sonnige Standorte und ergänzen sich optisch durch ihre unterschiedlichen Wuchsformen ideal.
Pallenis spinosa gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird sie häufig in Steingärten oder auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) kultiviert. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre verholzende Basis und die charakteristischen, steifen Hüllblätter aus, die weit über die eigentliche Blüte hinausreichen. Morphologisch ist sie perfekt an hohe Sonneneinstrahlung und karge Bodenverhältnisse angepasst.
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14 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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