Bild folgtKI-generierte IllustrationOperophtera brumata
Du erkennst den Kleinen Frostspanner (Operophtera brumata) an seiner zierlichen Gestalt mit einer Körpermasse von nur etwa 0,0076 Gramm und seiner unauffälligen, graubraun marmorierten Musterung. Dieser kleine Falter aus der Familie der Spanner (Geometridae) ist ein heimischer Gartenbewohner, der bevorzugt kühle Temperaturnischen besiedelt. Die Art lebt polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzen fressend), was die Raupen zu unkomplizierten Gästen an heimischen Gehölzen macht. Im Frühling und Sommer ernähren sie sich von den Blättern der Stieleiche (Quercus robur), der Hainbuche (Carpinus betulus) oder des Wildapfels (Malus sylvestris). Da das Tier als Ei überwintert, erwacht das Leben im Garten im Mai mit dem Schlupf der Raupen. Die gesamte aktive Phase der Art erstreckt sich laut Datenlage von Mai bis September. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Hecken aus Weißdorn (Crataegus monogyna) anlegst und im Herbst auf das radikale Zurückschneiden der Zweige verzichtest. Als Raupe ist er zudem eine unverzichtbare Nahrungsquelle für heimische Singvögel während deren Brutzeit.
Dieser Falter ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos, da er weder stechen noch beißen kann. Er ist ein willkommener Gast im naturnahen Garten und bedarf keines speziellen Schutzes, sollte aber als wichtige Nahrungsgrundlage für Singvögel geschätzt werden.
Der Kleine Frostspanner (Operophtera brumata) ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae). Die Art ist in Europa weit verbreitet, wobei für die Schweiz über 580 Beobachtungen dokumentiert sind. Er zeichnet sich durch seine polyphage (vielseitige) Ernährungsweise und eine Vorliebe für kühle Klimate aus. Mit einer Körpermasse von weniger als einem Milligramm gehört er zu den kleineren Vertretern seiner Ordnung und ist ökologisch eng an heimische Laubgehölze gebunden.
Körpergröße
small
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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