Bild folgtKI-generierte IllustrationOligolophus tridens (Koch, 1836)
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Das auffälligste Merkmal des Gemeinen Dreizackkankers (Oligolophus tridens) ist der namensgebende Dreizack aus drei kleinen Dornen an der Stirnseite direkt zwischen den Augen. Dieser heimische Weberknecht zählt zu den Spinnentieren (Arachnida, eine Klasse der Gliedertiere), besitzt aber keinen zweigeteilten Körper und spinnt keine Netze. In deinem Garten ist er ein nützlicher Helfer, der als kleiner Gesundheitspolizist agiert. Er ernährt sich vielseitig von kleinen Insekten, abgestorbenen tierischen Überresten und organischen Abfällen. Da er keine Giftdrüsen besitzt, überwältigt er seine Beute direkt mit den Kieferklauen (Cheliceren, die Greiforgane). Die Art ist regelmäßig an Gehölzen wie der Hänge-Birke (Betula pendula) oder der Sal-Weide (Salix caprea) anzutreffen. Er trägt zur Stabilität deines Garten-Ökosystems bei, indem er die Bestände kleinster Lebewesen reguliert. Du kannst das Tier unterstützen, indem du Laub und Totholz als Rückzugsorte für diesen Bodenbewohner liegen lässt. Verzichte bitte auf chemische Gifte, um diesen wertvollen Räuber zu schonen. Durch seine nächtliche Lebensweise bekommt man ihn meist nur bei genauem Hinsehen in der Dämmerung zu Gesicht.
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Dieses Tier ist für den Menschen und für Haustiere vollkommen harmlos, da es kein Gift und keinen Stachel besitzt. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz, ist jedoch ein nützlicher Bestandteil der heimischen Fauna und sollte im Garten willkommen sein.
Der Gemeine Dreizackkanker (Oligolophus tridens) wird taxonomisch (nach der biologischen Systematik) in die Familie der Phalangiidae (eine Gruppe der Weberknechte) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo er als heimisch gilt. Die Art bevorzugt feuchte Lebensräume in der Krautschicht (die Ebene der krautigen Pflanzen) oder an Baumstämmen. Als opportunistischer Allesfresser (nutzt verfügbare Nahrungsquellen) spielt er eine wichtige Rolle im Stoffkreislauf des Gartens.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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