Bild folgtKI-generierte IllustrationOlea europaea
Auch bekannt als: Schwarze Olive, Oleaster, Echter Ölbaum, Olivenbaum
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Wirtsbeziehungen
Arten
An seinen schmalen, lanzettlich (wie eine Lanzenspitze geformt) Blättern mit silbriger Unterseite und dem knorrigen Wuchs lässt sich der Olivenbaum (Olea europaea) sofort erkennen. Für den Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er als wichtige Futterquelle für die Raupen des Gelbgrünen Lappenspanners (Acasis viretata) dient. Mit diesem Baum schaffst du einen Ort der Beständigkeit, der über Jahrzehnte hinweg Schatten und Lebensraum spendet. Du solltest beim Pflanzen auf einen geschützten Standort achten, damit du lange Freude an diesem Gehölz hast.
Langlebige Heimat für den Gelbgrünen Lappenspanner.
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Der Olivenbaum dient als wesentliche Raupenfutterpflanze für den Gelbgrünen Lappenspanner (Acasis viretata). Dieser Nachtfalter ist auf die Blätter angewiesen, um seine Nachkommen erfolgreich aufzuziehen. Da die Pflanze in Teilen unserer Region als heimisch gilt, bietet sie einen angestammten Platz im lokalen Ökosystem. Die Blüten produzieren Pollen und Nektar, die von verschiedenen Fluginsekten aufgesucht werden. Vögel nutzen die Ölfrüchte als wertvolle, fettreiche Nahrungsquelle vor der kalten Jahreszeit. Besonders an heißen Tagen bietet das dichte Laubwerk einen kühlen Rückzugsort für Kleintiere. So förderst du mit diesem langlebigen Baum gezielt die biologische Vielfalt.
Der Olivenbaum (Olea europaea) wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb im Umfeld von Kleinkindern Vorsicht geboten ist. Die Früchte sind im rohen Zustand sehr bitter und der harte Stein im Inneren kann beim Verschlucken gefährlich werden. Eine Verwechslung mit giftigen heimischen Arten ist aufgrund der markanten Blattform nahezu ausgeschlossen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Strauch/Baum
Wähle für deinen Olivenbaum einen vollsonnigen, windgeschützten Platz mit gut durchlässigem Boden.
Staunässe (stehendes Wasser, das die Luft aus dem Porenraum verdrängt) musst du unbedingt vermeiden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai, damit das Gehölz vor dem ersten Frost sicher anwurzeln kann.
Alternativ ist eine Pflanzung von September bis Ende November möglich, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Gieße das junge Bäumchen regelmäßig, aber lass das Substrat (die Erde) zwischendurch immer wieder abtrocknen.
Ein leichter Rückschnitt erfolgt am besten im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb.
Da die Pflanze nicht als kindersicher gilt, solltest du sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern platzieren.
Achte darauf, dass der Boden eher nährstoffarm und kalkhaltig beschaffen ist.
Im Winter empfiehlt es sich, den Wurzelbereich mit Reisig (abgeschnittenen Nadelzweigen) abzudecken.
Eine Vermehrung ist durch Stecklinge (abgeschnittene junge Zweige) im Sommer möglich.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen die Vorliebe für magere, sonnige Standorte und unterstützen sich im ökologischen Gefüge.
Der Olivenbaum (Olea europaea) ist ein immergrüner Baum, der laut aktueller Datenbasis in Österreich heimisch ist. Er bevorzugt xerotherme Standorte (trockene, sehr warme Plätze) und ist für seine rissige Borke (die äußere Rindenschicht) bekannt. Die kleinen, rahmweißen Blüten stehen in Rispen (verzweigten Blütenständen) zusammen. Als typisches Hartlaubgewächs schützt er seine Blätter mit einer dicken Wachsschicht vor dem Austrocknen.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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