Bild folgtKI-generierte IllustrationNeuroterus quercusbaccarum (Linnaeus, 1758)
3
Pflanzen
besucht
14
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtspflanzen
bekannt
Kleine, linsenförmige Erhebungen an Eichenblättern sind das auffälligste Anzeichen für die Anwesenheit dieser winzigen Gallwespe. Diese Strukturen werden Gallen (durch Insekten angeregte Gewebewucherungen) genannt und dienen den Larven als geschützte Brutstätte. In deinem Garten besiedelt die Art bevorzugt die Stiel-Eiche (Quercus robur), die Flaum-Eiche (Quercus pubescens) oder deren Kreuzungen (Quercus petraea × pubescens). Die Larven ernähren sich im Inneren dieser Gehäuse vom Pflanzengewebe, wobei der Baum keinen nennenswerten Schaden nimmt. Du musst dir keine Sorgen um die Gesundheit deiner Bäume machen, da die befallenen Pflanzenteile ihre Funktion weitgehend behalten. Ökologisch gesehen sind die Wespen wichtig, da sie als Beute für Vögel und andere Insekten fungieren. Als Gärtner unterstützt du den Erhalt dieser Art am besten, indem du herabgefallenes Laub über den Winter unter den Bäumen belässt. Ein Entfernen der Gallen oder der Einsatz von Chemie ist absolut unnötig und würde der Artenvielfalt schaden. So bleibt dein Garten ein wertvoller Lebensraum für diese spezialisierten Insekten.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese Insekten sind für Menschen und Haustiere völlig harmlos und besitzen keinen Stachel zur Verteidigung. Ein besonderer Schutzstatus besteht nicht, doch sie sind ein wertvoller Teil des Naturhaushalts und schädigen deine Gartenbäume nicht dauerhaft.
Die Gemeine Eichengallwespe (Neuroterus quercusbaccarum) gehört zur Familie der Gallwespen (Cynipidae) und zur Ordnung der Hautflügler. Ihr Vorkommen erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Die Larvenentwicklung findet hochspezialisiert an der Stiel-Eiche (Quercus robur), der Flaum-Eiche (Quercus pubescens) oder an Kreuzungen wie Quercus petraea × pubescens statt.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →