Bild folgtKI-generierte IllustrationNarcissus poeticus
Auch bekannt als: Montreux-Narzisse, Dichternarzisse, Dichter-Narzisse, Weiße Narzisse
Artengruppe
Typisch für die Weiße Narzisse (Narcissus poeticus) sind ihre schneeweißen Blütenblätter und die auffällig kurze, gelbe Nebenkrone mit dem feinen roten Rand. In unseren Gärten ist sie als Archäophyt (eine vor langer Zeit eingeführte, heute heimische Art) ein wertvolles Bindeglied zwischen Natur und Kultur. Da sie als Indigen (einheimisch) gilt, ist sie bestens an unser Klima angepasst und fördert die Beständigkeit der regionalen Pflanzenwelt. Sie bringt Struktur in deine Beete und erhält ein jahrhundertealtes biologisches Erbe lebendig. Mit ihrer Pflanzung entscheidest du dich für ein echtes Stück Naturgeschichte, das deinen Garten bereichert.
Heimische Schönheit mit Tradition: Die Weiße Narzisse für langlebige Naturgärten.
Als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt eingestufte Pflanze trägt die Weiße Narzisse zur Stabilität unserer heimischen Ökosysteme bei. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Artengruppe in dieser Datenbank noch nicht hinterlegt sind, bietet sie als langlebige Art eine wichtige Struktur in naturnahen Gärten. Ihre Anpassung an das regionale Klima macht sie zu einem robusten Bestandteil der Biodiversität. Durch ihre Verwilderungstendenz schafft sie dauerhafte Lebensräume für die Bodenfauna und fördert die biologische Vielfalt auf lokaler Ebene.
Die Weiße Narzisse ist nicht kindersicher und in allen Teilen giftig. Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann Hautreizungen auslösen, weshalb das Tragen von Handschuhen bei der Pflanzung ratsam ist. Eine Verwechslung mit anderen (ebenfalls giftigen) Narzissenarten ist möglich, ändert aber nichts an der notwendigen Vorsicht im Umgang mit der Pflanze.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.29 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entfaltet.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, was ihren natürlichen Standorten auf feuchten Bergwiesen entspricht.
Bodenbeschaffenheit: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normalem Gartenboden ohne zusätzliche Düngung gut zurecht.
Pflanzzeit: Die beste Zeit zum Setzen der Zwiebeln ist im Herbst von September bis November oder im Frühjahr zwischen März und Mai.
Pflege: Lass das Laub nach der Blüte unbedingt vollständig vergilben, bevor du es entfernst; die Pflanze zieht daraus Kraft für das nächste Jahr.
Vermehrung: Sie bildet zuverlässig Tochterzwiebeln und kann so über die Jahre verwildern.
Kombination: Ein idealer Partner ist die Hohe Schlüsselblume (Primula elatior), da beide ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte haben und zur gleichen Zeit blühen.
Die Weiße Narzisse ist eine ausdauernde Zwiebelpflanze, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor allem auf frischen (mäßig feuchten) Bergwiesen vorkommt. Sie gehört zu den Geophyten (Pflanzen, die ungünstige Zeiten unter der Erde überdauern) und zeichnet sich durch ihren intensiven Duft aus. Da sie auf der Roten Liste unter der Kategorie D (Datenlage unzureichend) geführt wird, ist die Erhaltung in Gartenkultur ökologisch sinnvoll. Morphologisch unterscheidet sie sich von Zuchtformen durch die charakteristisch flache, farbig gerandete Nebenkrone.
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•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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