Bild folgtKI-generierte IllustrationMicrotus arvalis (Pallas, 1779)
Die Feldmaus (Microtus arvalis) erkennst du an ihrem gedrungenen Körper, dem kurzen Schwanz und dem bräunlich-grauen Fell, wobei die kleinen Ohren fast im Pelz verborgen sind. In deinem Garten bevorzugt dieser heimische Nager offene Flächen und legt dort weit verzweigte Gangsysteme knapp unter der Erdoberfläche an. Als reine Herbivoren (Pflanzenfresser) nutzen sie verschiedene Pflanzenteile wie Wurzeln, Sämereien oder grüne Triebe als Nahrungsgrundlage. Bemerkenswert ist, dass sie keinen Winterschlaf und auch keine Winterruhe (Zustand reduzierter Aktivität zur Energieeinsparung) halten. Daher kannst du sie auch im Februar bei der Nahrungssuche beobachten. Du kannst die Tiere unterstützen und gleichzeitig deinen Garten im Gleichgewicht halten, indem du auf chemische Mittel verzichtest. Fördere stattdessen ihre natürlichen Feinde durch eine Trockenmauer (ohne Mörtel aufgeschichtete Steine) oder einen Reisighaufen, die Wieseln Unterschlupf bieten. So bleibt die Population auf einem natürlichen Maß, während du einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leistest.
Feldmäuse unterliegen keinem besonderen Schutzstatus, sind aber ein wichtiges Glied der Nahrungskette. Da sie bei Bedrängnis beißen und Krankheiten übertragen können, solltest du sie nicht mit bloßen Händen berühren. Ein Verzicht auf Gift schont auch andere Gartenbewohner.
Die Feldmaus (Microtus arvalis) gehört zur Familie der Wühler (Cricetidae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Sie erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 9 bis 12 Zentimetern und lebt vorwiegend in offenen Landschaften wie Wiesen und Gärten. Ihre Lebensweise ist durch eine hohe Vermehrungsrate und das Anlegen komplexer Gangsysteme mit Nest- und Vorratskammern geprägt. Sie ist sowohl tagaktiv als auch nachtaktiv.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →