Bild folgtKI-generierte IllustrationMetellina segmentata (Clerck, 1757)
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Mit einer Körperlänge von etwa sechs bis neun Millimetern und einer markanten Blattzeichnung auf dem gelblich-braunen Hinterleib lässt sich die Echte Herbstspinne (Metellina segmentata) gut identifizieren. Diese heimische Art baut ein charakteristisches Radnetz (kreisförmiges Fangnetz), das auffällig schräg in der Vegetation aufgehängt wird. Bei ihrer Jagdstrategie verlässt sie sich auf dieses Netz, um fliegende Insekten wie Mücken oder kleine Fliegen zu fangen. Du findest sie in deinem Garten vor allem in der Krautschicht (Pflanzenwuchs bis Kniehöhe) oder an Gehölzrändern. Da sie eine Vielzahl von Insekten erbeutet, fungiert sie als nützlicher Regulator im Gartenökosystem. Ihre Anwesenheit hilft dabei, das Gleichgewicht zwischen verschiedenen Insektenarten auf natürliche Weise zu wahren. Um die Spinne zu fördern, solltest du ihre Netze in den Beeten ungestört lassen. Das Belassen von Altgras und hohlen Stängeln bietet ihr wichtige Rückzugsräume. In der kalten Jahreszeit, wie jetzt im Februar, überwintert das Tier an geschützten Stellen. Heimisch ist sie in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sicherst du ihr das Überleben. Beobachte sie am besten im Spätsommer, wenn sie in der Mitte ihres Netzes auf Beute lauert.
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Die Echte Herbstspinne (Metellina segmentata) ist für Menschen vollkommen harmlos und nicht giftig. Ein Biss ist aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer friedfertigen Natur nicht zu befürchten. Du kannst sie daher völlig unbesorgt in deinem Garten gewähren lassen.
Diese Spinne gehört zur Familie der Dickkieferspinnen (Tetragnathidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Weibchen erreichen eine Größe von bis zu neun Millimetern, während die Männchen meist etwas kleiner bleiben. Die Art führt eine räuberische Lebensweise und ist ein typischer Bewohner von Gärten sowie Waldrändern. Als Lauerjäger nutzt sie schräg gestellte Radnetze zur Erbeutung fliegender Insekten.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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