Bild folgtKI-generierte IllustrationMacrochilo cribrumalis
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An den hellen, strohfarbenen Flügeln mit den charakteristischen kleinen, dunklen Punkten lässt sich Macrochilo cribrumalis sofort erkennen. Dieser mittelgroße Nachtfalter, der zur Familie der Eulenfalter (Erebidae) gehört, bringt nur ein winziges Gewicht von etwa 0,01 Gramm auf die Waage. Du triffst ihn in deinem Garten vor allem zwischen Mai und September an, wenn er in der Dämmerung aktiv wird. Die Raupen dieser Art sind polyphag (auf keine spezielle Pflanzengattung als Nahrung festgelegt) und fressen an heimischen Gewächsen. Besonders wichtig sind für sie die Wald-Segge (Carex sylvatica) und die Gewöhnliche Hainsimse (Luzula pilosa). Die erwachsenen Falter suchen im Sommer zur Nektaraufnahme gezielt den Sumpf-Ziest (Stachys palustris) auf. Wenn du diesen Gast fördern möchtest, solltest du feuchte Senken im Garten erhalten und dort Seggen oder Hainsimsen wachsen lassen. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) am Boden, versteckt zwischen welken Pflanzenteilen. Da die Art in Regionen wie der Schweiz laut Datenbanken zwischen 1980 und 2006 nur selten dokumentiert wurde, ist jeder Garten ein wichtiger Rückzugsort. Achte darauf, im Herbst nicht alle Gräser bodennah zurückzuschneiden, um das Winterquartier der Raupen nicht zu zerstören. So leistest du einen echten Beitrag zum Artenschutz direkt vor deiner Haustür.
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Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Es besitzt keine Wehrstacheln oder Gifte und kann bedenkenlos beobachtet werden. Aufgrund seiner Seltenheit in manchen Gebieten sollte man darauf verzichten, die Tiere oder ihre Raupen einzusammeln oder umzusiedeln.
Macrochilo cribrumalis gehört zur Familie der Eulenfalter (Erebidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in Mitteleuropa, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, heimisch und besetzt eine intermediäre (mittlere Ansprüche stellende) Temperaturnische. Man erkennt den Falter an seiner strohgelben Färbung und den feinen Punktreihen auf den Vorderflügeln. Die Lebensweise ist eng an feuchte Standorte gebunden, wobei die Raupen an verschiedenen Gräsern und Seggen fressen und dort auch als Larve überwintern.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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