Bild folgtKI-generierte IllustrationMacdunnoughia confusa (Stephens, 1850)
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Typisch für die Schafgarben-Silbereule ist der markante, silbrig-weiß glänzende Fleck in der Mitte ihrer bräunlich marmorierten Vorderflügel, der wie ein kommaähnliches Zeichen aussieht. Du kannst in Deinem Garten jährlich etwa zwei bis drei Generationen dieser flinken Nachtfalter beobachten, die oft auch in der Dämmerung aktiv sind. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an die Blattunterseiten verschiedener Krautpflanzen ab. Als Raupen-Futterpflanzen dienen in unserer Region der Echte Eibisch (Althaea officinalis) und die Echte Kamille (Matricaria chamomilla). Auch die Hügel-Schafgarbe (Achillea millefolium var. collina) sowie der Wiesen-Kümmel (Carum carvi) sind wichtige Nahrungsquellen für die Larven. Das Tier überwintert als junge Raupe in einer Kältestarre (Zustand mit stark verlangsamtem Stoffwechsel) am Boden oder in der Krautschicht. Um diese Art gezielt zu fördern, solltest Du heimische Kräuter wie die Kärntner Minze (Mentha carinthiaca) im Garten belassen. Verzichte auf den Einsatz von Insektiziden (Mittel zur Insektenbekämpfung) und lass im Herbst etwas Laub als Winterquartier liegen. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von circa 30 bis 36 Millimetern. So leistest Du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser anpassungsfähigen Art.
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Die Schafgarben-Silbereule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in Deinem Garten. Sie besitzt keinen Stachel und ist für Menschen oder Haustiere vollkommen unbedenklich, weshalb kein Grund zur Sorge besteht.
Die Schafgarben-Silbereule wird taxonomisch (nach Verwandtschaftsmerkmalen geordnet) in die Familie der Eulenfalter (Noctuidae) gestellt. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt verschiedene offene Lebensräume sowie Gärten. Die Imagines (erwachsene Insekten) zeichnen sich durch ihre charakteristische Silberzeichnung aus, die der Art ihren Namen gab. Als Wanderfalter (Art, die weite Wanderungen unternimmt) verstärkt sie die heimischen Populationen oft durch Zuzug aus dem Süden. Die Raupen sind polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzen fressend), was die Art sehr anpassungsfähig macht.
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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