Bild folgtKI-generierte IllustrationLycaena hippothoe
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Du erkennst Lycaena hippothoe an der leuchtend orangeroten Färbung der Flügeloberseiten, die bei den Männchen einen markanten violetten Schimmer aufweisen. In deinem Garten befindet sich das Tier im März noch als Larve (Raupe) in der schützenden Vegetation, bevor es im Frühsommer als farbenprächtiger Falter erscheint. Er besucht dann zur Nektaraufnahme bevorzugt den Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris). Auch der Rot-Klee (Trifolium pratense L.) dient dem Insekt als wichtige Energiequelle. Später im Jahr fliegen die Tiere gerne die Berg-Distel (Carduus defloratus) und die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) an. Im Spätsommer ist die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) eine der letzten Anlaufstellen für die Nahrungsaufnahme vor dem Ende der Flugsaison. Du kannst die Art aktiv fördern, indem du auf eine zu frühe Mahd verzichtest und diese heimischen Wildblumen gezielt stehen lässt. Achte darauf, dass dein Garten ungestörte Bereiche für die Überwinterung bietet, die meist bodennah in der Krautschicht erfolgt. Eine pestizidfreie Gartenpflege ist für diesen empfindlichen Bewohner obligatorisch (zwingend erforderlich). So leistest du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser farbenprächtigen Art.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Falter besitzt keinen Wehrstachel und ist für Menschen sowie Haustiere vollkommen unbedenklich. Aufgrund seiner Seltenheit in vielen Regionen sollte das Tier nicht berührt oder eingefangen werden, um unnötigen Stress zu vermeiden.
Der Violettkupferfalter (Lycaena hippothoe) wird taxonomisch in die Familie der Bläulinge (Lycaenidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge eingeordnet. Er ist in der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt vorzugsweise extensiv (wenig intensiv) genutzte Wiesenstandorte. Die Art ist an der intensiven Kupferfärbung der Flügel erkennbar, wobei die Männchen einen namensgebenden violetten Glanz zeigen. Im Vergleich zu verwandten Feuerfaltern bevorzugt er oft kühlere oder feuchtere Standorte im Offenland (offene Landschaft ohne Waldwuchs).
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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