Bild folgtKI-generierte IllustrationLupinus albus
Auch bekannt als: Altramuces, Lupini, Weiße Lupine
5
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Wer die Weiße Lupine (Lupinus albus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren aufrechten, weißen Blütenkerzen und den charakteristischen, handförmig geteilten Blättern ist sie eine markante Erscheinung in jedem Garten. Für den Naturgarten ist sie wertvoll, da sie als Bodenverbesserer fungiert und spezialisierten Insekten wie dem Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) wichtige Nahrung bietet. Auch seltene Bläulinge wie Polyommatus fulgens profitieren von ihren Blüten. Wenn du einen sonnigen Standort hast, kannst du mit dieser Pflanze wenig falsch machen und gleichzeitig etwas für die Artenvielfalt tun.
Bodenverbesserer und Magnet für seltene Bläulinge und Dickkopffalter.
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Die Weiße Lupine ist eine wertvolle Energiequelle für verschiedene Tag- und Nachtfalter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen besonders die Bläulingsarten Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae die Pflanze. Auch der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) ist regelmäßig an den Blüten zu finden. In der Dämmerung und Nacht dient sie als Nahrungsquelle für Arten wie die Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) und die Baumwoll-Sonneneule (Helicoverpa peltigera). Durch ihre Fähigkeit zur Stickstofffixierung verbessert sie zudem die Bodenfruchtbarkeit für benachbarte Wildpflanzen.
Die Weiße Lupine ist nicht kindersicher. Die Pflanze enthält in allen Teilen, besonders in den Samen, giftige Alkaloide (Bitterstoffe), die bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können. Achte daher besonders darauf, wenn kleine Kinder oder Haustiere Zugang zum Garten haben.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.6 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Die Erde sollte gut durchlässig sein, da die Pflanze empfindlich auf Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) reagiert.
Pflanzzeit: Du kannst sie im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Eine Stickstoffdüngung ist nicht notwendig, da sie über Wurzelknöllchen Stickstoff aus der Luft bindet.
Symbiose: Die Pflanze geht eine arbuskuläre Mykorrhiza (eine Form der Wurzel-Pilz-Gemeinschaft zur Nährstoffaufnahme) ein.
Vermehrung: Die Aussaat erfolgt am besten direkt an Ort und Stelle.
Kombinationsempfehlung: Ein idealer Partner ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide Arten teilen ähnliche Standortansprüche an Licht und Boden und ergänzen sich ökologisch hervorragend, da sie unterschiedliche Bestäubergruppen ansprechen.
Die Weiße Lupine (Lupinus albus) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie wächst bevorzugt auf durchlässigen Böden an sonnigen Standorten. Zu ihren morphologischen Besonderheiten zählen die wechselständig angeordneten, gefingerten Blätter und der traubige Blütenstand (Blüten sitzen an einem unverzweigten Stiel), der typisch für die Gattung der Lupinen ist.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →