
Lissotriton vulgaris (Linnaeus, 1758)
Mit einer Körperlänge von sechs bis elf Zentimetern und einer meist olivbraunen, gepunkteten Färbung ist der Teichmolch (Lissotriton vulgaris) ein graziler Bewohner unserer heimischen Stillgewässer (stehende Wasserflächen). In Deinem Garten nutzt er bevorzugt fischfreie Teiche mit flachen Uferbereichen zur Fortpflanzung und als Jagdrevier für Mückenlarven. Der Molch verbringt einen Teil des Jahres an Land, kehrt aber im zeitigen Frühjahr zur Eiablage in das Wasser zurück. Da er gesetzlich streng geschützt ist, stellt er eine Bereicherung für jeden naturnahen Garten dar. Die Larven entwickeln sich über mehrere Monate im Wasser, bevor sie als junge Molche das Land besiedeln. Du kannst den Tieren helfen, indem Du auf Pestizide (chemische Pflanzenschutzmittel) verzichtest und Rückzugsorte wie Totholzhaufen anbietest. Ein fischfreier Teich ist wichtig, da Fische oft den Laich (die Eier) und die Larven fressen. Im Februar beginnt bei feucht-milder Witterung oft schon die Wanderung aus den Winterquartieren zum Teich. Die Männchen bilden während der Paarungszeit einen markanten Rückenkamm aus. Sorge für eine gute Wasserqualität durch Verzicht auf Düngereintrag in das Gewässer.
Diese Amphibienart ist nach nationalem Recht besonders geschützt, weshalb das Fangen oder Entnehmen aus der Natur untersagt ist. Eine eigenmächtige Umsiedlung ist nicht erlaubt und würde den Tieren schaden. Da sie eine empfindliche Haut besitzen, solltest Du sie nicht unnötig berühren.
Der Teichmolch (Lissotriton vulgaris) gehört zur Familie der Echten Salamander (Salamandridae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Mit einer Gesamtlänge von meist sechs bis elf Zentimetern ist er unser häufigster Wassermolch. Er führt ein amphibisches (an Land und im Wasser stattfindendes) Doppelleben zwischen dem Laichgewässer im Frühjahr und schattigen Landlebensräumen. Seine Ernährung besteht räuberisch aus wirbellosen Tieren wie Insektenlarven oder Würmern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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