Bild folgtKI-generierte IllustrationLemna gibba
Auch bekannt als: Bucklige Wasserlinse, Buckelige Wasserlinse
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren linsenförmigen, auf der Unterseite stark kissenartig aufgeblähten Blättern fällt die Buckel-Wasserlinse (Lemna gibba) sofort auf. Diese winzige Schwirmpflanze ist ein unermüdlicher Arbeiter für die Wasserqualität in deinem Garten, da sie als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) überschüssige Nährstoffe direkt aus dem Wasser filtert. In naturnahen Teichen bietet sie einen Lebensraum für Kleinstlebewesen und dient größeren Tieren wie dem Nutria (Myocastor coypus) als Nahrungsquelle. Wenn du die Algenbildung in deinem Teich auf natürliche Weise begrenzen möchtest, ist diese Art eine hervorragende Wahl. Achte darauf, sie in sonnigen Wasserstellen anzusiedeln, damit sie ihre volle Filterleistung entfalten kann.
Die schwimmende Filteranlage: Reinigt deinen Teich natürlich und effektiv.
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In der ökologischen Kette deines Gartenteichs übernimmt die Buckel-Wasserlinse (Lemna gibba) eine zentrale Rolle als natürlicher Wasserfilter. Durch ihr schnelles Wachstum entzieht sie dem Wasser Stickstoff und Phosphate, was das Algenwachstum effektiv unterdrückt. Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist sie eine wichtige Futterquelle für den Nutria (Myocastor coypus). Zudem bietet der dichte Teppich aus Wasserlinsen wertvollen Schutz für Wasserflöhe und andere Kleinstlebewesen, die wiederum die Nahrungsgrundlage für heimische Amphibien bilden. Da sie von Mai bis Juni blüht, trägt sie in dieser Zeit zur biologischen Vielfalt des Gewässers bei.
Die Buckel-Wasserlinse (Lemna gibba) gilt laut Datenbank nicht als kindersicher. Dies liegt primär an der Gefahr durch das offene Wasser am Standort und der Gefahr des Verschluckens bei Kleinkindern. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten, dennoch sollte die Pflanze nicht verzehrt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.01 m
Die Buckel-Wasserlinse (Lemna gibba) ist recht anspruchslos, solange die Rahmenbedingungen stimmen.
Standort: Sie benötigt einen vollsonnigen Platz auf der Wasseroberfläche, um gut zu gedeihen.
Wasserbeschaffenheit: Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) ist sie auf sehr nährstoffreiches, fettes Wasser angewiesen.
Pflanzzeit: Die beste Zeit zum Einsetzen ist von März bis Mai, sobald sich das Wasser leicht erwärmt hat.
Pflege: Da sie sich bei gutem Nährstoffangebot schnell vermehrt, solltest du überschüssige Pflanzen regelmäßig mit dem Kescher entfernen, damit die Wasseroberfläche nicht komplett zuwächst.
Vermehrung: Dies geschieht meist von selbst durch Sprossung (Bildung neuer Pflanzenglieder).
Winter: Die Pflanze überdauert die kalte Jahreszeit oft durch winzige Winterknospen, die auf den Grund sinken.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin im Uferbereich ist die Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus). Beide Arten bevorzugen nährstoffreiche Standorte und helfen gemeinsam dabei, das biologische Gleichgewicht im Teich stabil zu halten.
Die Buckel-Wasserlinse (Lemna gibba) gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder ohne menschliches Zutun einwanderte) besiedelt sie bevorzugt stehende, sehr nährstoffreiche Gewässer. Ihr markantestes Merkmal ist das Aerenchym (ein Gewebe mit großen luftgefüllten Zwischenräumen), das die Unterseite der nur wenige Millimeter großen Pflanze deutlich buckelig anschwellen lässt. Diese morphologische Besonderheit dient dem Auftrieb und der Speicherung von Gasen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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