Bild folgtKI-generierte IllustrationLathyrus sphaericus
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Du erkennst die Kugelsamige Platterbse (Lathyrus sphaericus) an ihren schmalen, fast grasartigen Blättern und den zierlichen, meist einzeln stehenden ziegelroten Blüten. Als heimischer Schmetterlingsblütler ist sie ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt in deinem Garten. Besonders Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) profitieren von ihrem Nektarangebot. Da sie eher unauffällig wächst, bereichert sie sonnige Magerstandorte, ohne andere Pflanzen zu verdrängen. Wenn du eine robuste, trockenheitsverträgliche Art suchst, die ökologische Lücken schließt, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Ziegelrote Blütenpracht: Eine wichtige Tankstelle für seltene Bläulinge.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Platterbse eine wichtige Nektarquelle für spezialisierte Falter. Zu den regelmäßigen Besuchern gehören der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) sowie die Bläulingsarten Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae. Die Blütenstruktur ist so aufgebaut, dass vor allem kräftige Insekten den Klappmechanismus der Schmetterlingsblüte bedienen können, um an den Nektar zu gelangen. Im Spätsommer reifen die kugeligen Samen in den Hülsen heran. Diese dienen im Winter als energiereiche Nahrung für Vögel, sofern du die vertrockneten Triebe über die kalte Jahreszeit im Garten stehen lässt.
Die Kugelsamige Platterbse gilt als nicht kindersicher, da die Samen bei Verzehr zu Unverträglichkeiten führen können. Bitte achte darauf, dass Kinder die kleinen, erbsenähnlichen Samen nicht in den Mund stecken. Im Falle eines Falles erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Sep
Bioregion
Continental
Blatttyp
Breitblättrig
Suche für die Kugelsamige Platterbse einen vollsonnigen Platz mit eher nährstoffarmem, durchlässigem Boden aus. Sie kommt hervorragend mit Trockenheit zurecht und bevorzugt Standorte, die an warme Böschungen erinnern.
Pflanzzeit: Du kannst sie im März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen.
Boden: Achte darauf, dass keine Staunässe entsteht, da sie trockene Standorte bevorzugt.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, da sie sich oft über Samen selbst erhält.
Vermehrung: Die kugeligen Samen fallen nach der Reife aus und sorgen für neuen Nachwuchs im Folgejahr.
Kombination: Eine gute Partnerin ist der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) – beide teilen die Vorliebe für magere, sonnige Plätze und ergänzen sich in ihrer Wuchsform. So schaffst du ein kleines Biotop für spezialisierte Insekten direkt in deinem Beet.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sie besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Saumgesellschaften (Übergangsbereiche zwischen Wald und Offenland). Ein besonderes Merkmal ist die Symbiose mit der arbuskulären Mykorrhiza (AM), einem Wurzelpilz, der die Pflanze bei der Nährstoffaufnahme unterstützt. Die einjährige bis ausdauernde Pflanze bildet meist einfache Wickelranken an den Blattenden aus, um sich an benachbarten Halmen festzuhalten.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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