Bild folgtKI-generierte IllustrationJasminum nudiflorum
Auch bekannt als: Winterjasmin, Winter-Jasmin
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Arten
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Interaktionen
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Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren leuchtend gelben, sternförmigen Blüten an markanten grünen Trieben fällt der Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum) sofort auf. Er gehört zu den wenigen Arten, die bereits im tiefsten Winter Farbe in den Garten bringen und die kalte Jahreszeit optisch beenden. In der ökologischen Gartenkultur ist er als spezialisierte Raupenfutterpflanze für den Nachtfalter Menophra abruptaria von Bedeutung. Da er zu einer Zeit blüht, in der das Angebot noch knapp ist, bereichert er die strukturelle Vielfalt deines Gartens enorm. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die auch an schattigen Mauern im Februar überzeugt, ist dieser Strauch ein Gewinn für dich.
Früher gelber Lichtblick: Wichtige Futterpflanze für den Nachtfalter Menophra abruptaria.
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Die ökologische Bedeutung des Winter-Jasmins (Jasminum nudiflorum) konzentriert sich nach aktuellen Daten vor allem auf seine Rolle als Nahrungspflanze. Die Raupen des Nachtfalters Menophra abruptaria nutzen die Pflanze als Lebensgrundlage für ihre Entwicklung. Durch die sehr frühe Blütezeit in den Monaten Februar und März bietet der Strauch zudem einen optischen Orientierungspunkt im ansonsten kargen Wintergarten. Quantitative Nektarwerte sind nicht dokumentiert, doch die zeitliche Verfügbarkeit der Blüten schließt eine wichtige Lücke, bevor die heimische Frühlingsflora erwacht. Seine dichten Ruten bieten zudem ganzjährig wertvollen Unterschlupf für kleine Gartenbewohner.
Es ist wichtig zu wissen, dass der Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum) als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte daher besonders darauf, wenn Kinder in deinem Garten spielen, da Teile der Pflanze problematisch sein können. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Feb – Mär
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
5 m
Setze deinen Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum) bevorzugt in der Pflanzzeit von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen (frostfrei) ist. Er benötigt eine Rankhilfe oder eine Mauer, an der er seine langen Ruten ablegen kann, um seine typische Wuchsform zu entwickeln. Ein Rückschnitt sollte direkt nach der Blüte erfolgen, damit die Pflanze im Sommer kräftige neue Triebe für das nächste Jahr bildet. Da keine spezifischen Bodenwerte vorliegen, achte auf eine moderate Bodenfeuchte ohne Staunässe.
Gute Partnerin: Gewöhnlicher Efeu (Hedera helix).
Ökologische Begründung: Der heimische Efeu bietet als Spätblüher im Herbst Nahrung, während der Winter-Jasmin das Gartenjahr im Februar eröffnet; beide teilen sich gerne vertikale Strukturen wie Mauern oder Zäune.
Der Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum) ist ein Vertreter der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Er wächst als spreizklimmender Strauch (eine Pflanze, die ihre langen Triebe ohne eigene Halteorgane über Hindernisse stützt) und erreicht oft beachtliche Breiten. Ursprünglich in Asien beheimatet, hat er sich in unseren Gärten als winterharter Zierstrauch etabliert. Charakteristisch sind die vierkantigen, grünen Zweige, die auch ohne Laub im Winter lebendig wirken und erst nach der Blüte kleine, dreizählige Blätter austreiben.
3 Videos zu Winter-Jasmin



•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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