Bild folgtKI-generierte IllustrationLarix kaempferi
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Arten
An ihren bläulich-grünen, weichen Nadelbüscheln und den im Winter rötlich glänzenden Zweigen lässt sich die Japanische Lärche (Larix kaempferi) sofort erkennen. Als einer der wenigen Nadelbäume, die im Herbst ihre Nadeln abwerfen, bringt sie eine dynamische Struktur in den Garten und leuchtet im Oktober intensiv goldgelb. Ökologisch bietet sie spezialisierten Arten wie dem Linierten Nutzholzborkenkäfer (Trypodendron lineatum) einen wertvollen Lebensraum. Zudem dient sie den Raupen der Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) als wichtige Futterquelle. Wenn du den Platz für einen stattlichen Baum hast, ist sie eine wunderbare Wahl für eine naturnahe Gestaltung.
Goldener Herbstzauber: Sommergrüne Eleganz und Heimat für seltene Nutzkäfer.
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Die Japanische Lärche ist ein wichtiger Baustein für die lokale Biodiversität, insbesondere für spezialisierte Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten und ökologischen Erhebungen profitieren Käferarten wie Hylurgops palliatus und der Linierte Nutzholzborkenkäfer (Trypodendron lineatum) von ihrem Holz. Für Schmetterlinge ist sie ebenfalls von Bedeutung: Die Raupen der Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) und der Baumwoll-Sonneneule (Helicoverpa armigera) nutzen sie als Nahrungsgrundlage. Da sie im Winter kahl ist, ermöglicht sie eine frühe Erwärmung des Bodens, was Bodeninsekten im zeitigen Frühjahr zugutekommt.
Die Japanische Lärche wird als nicht kindersicher eingestuft. Das Harz sowie die Inhaltsstoffe der Nadeln können bei Hautkontakt oder Verzehr Reizungen hervorrufen. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit der hochgiftigen Eibe (Taxus baccata), da die Lärche weiche, gebündelte Nadeln besitzt, die sie im Winter abwirft, während die Eibe immergrün ist und harte Einzelnadeln trägt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
31.13 m
Damit deine Japanische Lärche prächtig gedeiht, solltest du folgende Punkte beachten:
Standort : Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz, da sie eine Lichtbaumart (Pflanze mit sehr hohem Lichtbedarf) ist.
Boden : Der Untergrund sollte frisch und tiefgründig sein; sie verträgt keine Staunässe (Zustand, bei dem Wasser im Boden nicht abfließen kann).
Pflanzzeit : Setze den Baum entweder im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege : In den ersten Standjahren benötigt sie bei sommerlicher Trockenheit zusätzliche Wassergaben.
Schnitt : Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, da sie von Natur aus eine harmonische, breit-pyramidale Krone bildet.
Kombination : Als gute Partnerin eignet sich die Gemeine Eberesche (Sorbus aucuparia). Beide Arten kommen mit ähnlichen Bodenverhältnissen zurecht und die Eberesche ergänzt das Nahrungsangebot für Vögel im Herbst perfekt.
Die Japanische Lärche (Larix kaempferi) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) innerhalb der Ordnung der Kiefernartigen. Obwohl sie ursprünglich aus Ostasien stammt, ist sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile weit verbreitet und fest in der Forst- und Gartenkultur etabliert. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre Zapfen aus, deren Schuppenränder im reifen Zustand charakteristisch nach außen gerollt sind. Sie geht eine AM-Mykorrhiza (eine arbuskuläre Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und Pilzen) ein, was ihre Nährstoffaufnahme unterstützt.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →