Bild folgtKI-generierte IllustrationHomogyne alpina
Auch bekannt als: Alpen-Brandlattich, Grüner Alpenlattich
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Arten
interagieren
14
Interaktionen
dokumentiert
An ihren ledrigen, nierenförmigen Blättern und den rötlich-violetten, körbchenförmigen Blüten lässt sich die Pflanze sofort erkennen. Der Gewöhnliche Alpenlattich (Homogyne alpina) ist eine wertvolle Bereicherung für kühle Gartenbereiche, da er bereits ab März Nahrung bietet. Von seinem Nektar profitieren unter anderem Tagfalter wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) und der Rapsweißling (Pieris napi). Da er ursprünglich aus den Gebirgsregionen stammt, bringt er eine robuste Wildnis-Ästhetik in schattige Beete. Wenn du einen feuchten, eher nährstoffarmen Platz unter Gehölzen hast, ist dieser Gebirgsbewohner genau der richtige Gast für dich.
Robuster Gebirgsbote: Die verlässliche Nektarquelle für Schattengärten.
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Trotz seiner bescheidenen Größe ist der Alpenlattich eine wichtige Futterquelle für Insekten in kühleren Lagen oder frühen Monaten. Besonders hervorzuheben ist die lange Blütezeit von März bis September, die eine kontinuierliche Versorgung ermöglicht. Nach aktuellen Beobachtungsdaten wird die Pflanze regelmäßig vom Kleinen Fuchs (Aglais urticae) und dem Rapsweißling (Pieris napi) besucht, die hier Nektar tanken. In Gebirgslagen ist er zudem ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems für spezialisierte Insekten, die im lichten Schatten von Nadelbäumen leben. Die Samen bilden im Spätsommer eine kleine Nahrungsergänzung für bodennah suchende Kleinvögel.
Der Gewöhnliche Alpenlattich wird als nicht kindersicher eingestuft. Er enthält wie viele Korbblütler bestimmte Inhaltsstoffe, die bei Verzehr problematisch sein könnten. Achte daher darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Verwechslung mit giftigen Frühjahrsblühern ist aufgrund der spezifischen nierenförmigen, glänzenden Blätter bei genauer Betrachtung jedoch unwahrscheinlich.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mär – Sep
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.1 m
Damit der Alpenlattich (Homogyne alpina) in deinem Garten gedeiht, solltest du folgende Punkte beachten:
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten. Die Pflanze bevorzugt kühle, luftfeuchte Lagen.
Boden: Er benötigt einen mäßig feuchten (frischen) Boden, der eher mager sein sollte. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) benötigt er keinen zusätzlichen Dünger.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen am besten von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden frostfrei ist.
Pflege: Da er langsam wächst, musst du kaum eingreifen. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Blätter oft wintergrün bleiben.
Vermehrung: Im Garten geschieht dies am einfachsten durch das vorsichtige Teilen der Ausläufer.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus). Beide teilen die Vorliebe für saure, frische Böden und schattige Standorte, was eine natürliche Waldrand-Atmosphäre schafft.
Der Gewöhnliche Alpenlattich (Homogyne alpina) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst die Hochgebirge Mittel- und Südeuropas, wo er vor allem in Nadelwäldern und Zwergstrauchheiden vorkommt. Charakteristisch ist die Wuchsform als ausläuferbildende, ausdauernde krautige Pflanze mit grundständigem Rosettenblattwerk. Die Pflanze ist als Indigen (einheimisch) eingestuft und gilt in ihrem Bestand derzeit als nicht gefährdet.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →