Bild folgtKI-generierte IllustrationHieracium villosum
Auch bekannt als: Zottiges Habichtskraut
7
Arten
interagieren
14
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Woll-Habichtskraut (Hieracium villosum) durch seine extrem dicht weiß-wollig behaarten Blätter und Stängel auf. Diese silbrige Behaarung ist ein perfekter Verdunstungsschutz und macht die Pflanze unverwechselbar. Als heimische Wildpflanze ist sie ein Gewinn für jeden Naturgarten, besonders wenn du schwierige, sonnige Stellen auf magerem Boden bepflanzen möchtest. Mit ihrer langen Blütezeit von Mai bis September bietet sie über viele Monate hinweg eine verlässliche Struktur in deinem Garten. Du kannst mit dieser Art wenig falsch machen, wenn du ihr einen Platz gibst, der an ihre alpine Herkunft erinnert.
Silberner Alpentraum: Das Woll-Habichtskraut blüht robust von Mai bis September.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist das Woll-Habichtskraut (Hieracium villosum) eine wichtige Bereicherung für die heimische Flora, da es als indigene (einheimische) Art perfekt an unsere Umwelt angepasst ist. Seine Blütezeit erstreckt sich über fünf Monate, von Mai bis September. Dies sorgt für eine kontinuierliche Verfügbarkeit von Pollen und Nektar in deinem Garten. Da die Pflanze bevorzugt auf mageren Standorten wächst, fördert sie die Artenvielfalt in Bereichen, in denen stark wachsende Gartenpflanzen oft versagen. Die verblühten Samenstände dienen im Herbst und Winter zudem als Strukturgeber im Garten.
Das Woll-Habichtskraut (Hieracium villosum) wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du beim Umgang im Familiengarten Vorsicht walten lassen solltest. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten, da die dichte, weiß-filzige Behaarung ein sehr klares Erkennungsmerkmal ist. Achte dennoch darauf, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.18 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise in einem Steingarten oder einer Trockenmauer.
Boden: Die Pflanze ist ein Schwachzehrer (Magerer Boden) und benötigt eine Erde mit sehr geringem Nährstoffgehalt, die kalkhaltig sein sollte.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte 'frisch' (mäßig feucht) sein, wobei die Pflanze dank ihrer Behaarung kurze Trockenphasen gut übersteht.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich. Die vertrockneten Blütenstände kannst du im späten Winter entfernen.
Vermehrung: An geeigneten Standorten versamt sich die Art meist von selbst.
Kombinationsempfehlung: Eine hervorragende Partnerin ist das Kalk-Blaugras (Sesleria caerulea). Beide Arten kommen in der Natur gemeinsam vor und teilen die Vorliebe für kalkreiche, sonnige Standorte.
Das Woll-Habichtskraut (Hieracium villosum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind Kalkfelsfluren und alpine Magerrasen (nährstoffarme Wiesen auf kalkhaltigem Untergrund). Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 40 Zentimetern und zeichnet sich durch ihre lanzettlichen, ganzrandigen Blätter aus, die wie der Stängel dicht mit langen, seidigen Haaren besetzt sind.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →