Bild folgtKI-generierte IllustrationHeriades crenulata Nylander, 1856
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Du erkennst die Gekerbte Löcherbiene an ihrem winzigen, zylindrischen und tiefschwarzen Körper mit charakteristischen weißen Haarbinden auf dem Hinterleib. Diese solitäre (einzeln lebende) Wildbiene bringt nur eine Generation pro Jahr hervor. Das Weibchen legt seine Eier in vorhandene Hohlräume ab, wie etwa alte Käferfraßgänge in Totholz oder hohle Pflanzenstängel. Da sie erst ab Mai aktiv wird, nutzt sie im späten Frühling vor allem die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea). Im Sommer ist sie regelmäßig an dem Großblütigen Bitterkraut (Picris hieracioides), der Weg-Distel (Carduus acanthoides) oder dem Berg-Alant (Pentanema montanum) zu finden. Herbstliche Nektarquellen werden nicht mehr besucht, da ihre Flugzeit bereits im August endet. Die Larve ernährt sich im Nest von einem Gemisch aus Pollen und Nektar. Die Überwinterung erfolgt als Ruhelarve oder Puppe gut geschützt in den Nistzellen innerhalb des Holzes oder der Stängel. Du kannst die Art gezielt fördern, indem du abgestorbene Pflanzenstängel über den Winter stehen lässt und morsche Baumstümpfe im Garten belässt. Achte beim Pflanzen auf heimische Korbblütler, um ihre Lebensgrundlage nachhaltig zu sichern.
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Diese Biene ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da sie aufgrund ihrer geringen Größe keinen für Menschen spürbaren Stachel besitzt. Sie ist wie alle Wildbienen gesetzlich geschützt und sollte in ihrem natürlichen Lebensraum nicht gestört oder umgesiedelt werden.
Die Gekerbte Löcherbiene (Heriades crenulata) gehört zur Familie der Bauchsammlerbienen (Megachilidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz verbreitet. Mit einer Größe von nur 5 bis 7 Millimetern gehört sie zu den kleinsten heimischen Bienenarten. Sie ist oligolektisch (auf wenige Pollenquellen spezialisiert) und bevorzugt verschiedene Korbblütler als Nahrungsgrundlage. Ein markantes Merkmal für Fachleute ist der speziell geformte Hinterleibsrand, der ihr den Namen gab.
8 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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