Bild folgtKI-generierte IllustrationGraptemys ouachitensis Cagle, 1953
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Die Ouachita-Höckerschildkröte (Graptemys ouachitensis) erkennst du an ihrem dunklen Rückenpanzer mit den markanten Erhöhungen auf der Mittellinie und den feinen, gelblichen Linien auf der dunklen Haut. Dieses Reptil hält sich bevorzugt in Gewässernähe auf und nutzt gerne sonnige Plätze an deinem Gartenteich zur Regulierung der Körpertemperatur. Da sie wechselwarm (von der Umgebungstemperatur abhängig) ist, benötigt sie diese Sonnenbäder dringend für ihren Stoffwechsel. Als Allesfresser sucht sie im Wasser nach Nahrung, wobei sie unter anderem das Knoten-Laichkraut (Potamogeton nodosus) verzehrt. In den kalten Monaten begibt sich das Tier in eine Winterstarre (Kältestarre bei wechselwarmen Tieren), meist am Boden eines ausreichend tiefen, frostfreien Gewässers. Falls du eine solche Schildkröte im Garten hast, kannst du sie unterstützen, indem du flache Uferzonen und Totholz als Ausstiegsstellen im Teich gestaltest. Achte darauf, dass der Teich im Winter nicht komplett durchfriert, damit sie sicher überwintern kann. Eine naturnahe Bepflanzung bietet ihr zudem Schutz vor Fressfeinden.
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Die Ouachita-Höckerschildkröte ist ein scheues Tier, das bei Gefahr sofort abtaucht. Als heimische Art ist sie geschützt und sollte in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben. Da sie nicht aggressiv ist, besteht für dich keine Gefahr, solange du sie in Ruhe beobachtest.
Diese Art gehört zur Familie der Neuwelt-Sumpfschildkröten (Emydidae) innerhalb der Gattung der Höckerschildkröten (Graptemys). Ihr Vorkommen erstreckt sich laut Datenbasis über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie als heimisch gilt. Die Tiere sind an ein aquatisches (im Wasser stattfindendes) Leben angepasst. Charakteristisch für diese Reptilien ist die ausgeprägte Kielung des Rückenschildes, die namensgebenden Höcker.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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