Bild folgtKI-generierte IllustrationEuplagia quadripunctaria
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Unverwechselbar ist die Spanische Flagge an ihren kontrastreichen, dunkel-cremefarben gestreiften Vorderflügeln und den leuchtend roten Hinterflügeln. Dieser stattliche Falter, der eine Körpermasse von etwa 0,08 Gramm erreicht, ist wärmeliebend und in naturnahen Gärten ein gern gesehener Gast. Die Art bildet pro Jahr eine Generation aus. Da die Raupen polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzen fressend) sind, nutzen sie ein breites Spektrum an Futterquellen am Boden. Im Hochsommer besuchen die erwachsenen Falter zur Nektaraufnahme mit Vorliebe den Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum). Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) in der schützenden Krautschicht oder unter Laub. Um diese Art zu fördern, solltest du auf eine herbstliche Aufräumaktion im Garten verzichten und abgestorbene Pflanzenteile bis zum Frühjahr stehen lassen. So ermöglichst du den Raupen das Überleben in der kalten Jahreszeit. Wenn du gezielt den Gewöhnlichen Wasserdost anpflanzt, schaffst du eine lebenswichtige Energiequelle für die Flugzeit zwischen Mai und September.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Die Spanische Flagge ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt und darf weder gefangen noch in ihrer Entwicklung gestört werden. Eine Verwechslung mit gefährlichen Insekten ist aufgrund der charakteristischen Färbung ausgeschlossen.
Die Spanische Flagge (Euplagia quadripunctaria) gehört zur Familie der Eulenfalter (Erebidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Als wärmebedürftige Art bevorzugt sie sonnige Standorte, was sich in den 428 registrierten Beobachtungen in der Schweiz seit 1978 widerspiegelt. Die Falter sind aufgrund ihrer Größe und der markanten Streifenzeichnung sowie der roten Unterflügel auch für Laien leicht von anderen Nachtfaltern zu unterscheiden. Trotz ihrer Zugehörigkeit zu den Nachtfaltern sind sie oft am Tage aktiv.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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