Bild folgtKI-generierte IllustrationEpione vespertaria
2
Pflanzen
besucht
2
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch fuer den Espenspanner (Epione vespertaria) sind seine gelb-orange gefaerbten Fluegel mit dem markanten, dunklen Randband, das wie eine feine Saumlinie wirkt. Da dieser Nachtfalter mit einer Koerpermasse von nur etwa 0,007 Gramm sehr zierlich ist, uebersieht man ihn im dichten Gruen leicht. Er bringt eine Generation pro Jahr hervor, wobei die Weibchen ihre Eier einzeln an die Zweige der Futterpflanzen ablegen. Im Fruehling findest du die jungen Raupen vor allem an der Zitter-Pappel (Populus tremula) oder an Arten der Kriech-Weide (Salix repens), wo sie an den frischen Blaettern fressen. Da die Art polyphag (von vielen verschiedenen Pflanzen lebend) ist, nutzt sie ein breites Spektrum an heimischen Weidengewaechsen. Die Falter sind von Mai bis September aktiv und suchen in den Sommermonaten Nektar an heimischen Wildblueten. Den Winter ueberdauert das Tier als Ei, das fest an der Rinde haftet und so selbst strengem Frost trotzt. Du kannst diesen seltenen Gast foerdern, indem du auf chemische Spritzmittel verzichtest und gezielt Weidengebuesche oder Zitter-Pappeln in einer ruhigen Gartenecke stehen laesst. Ein naturbelassener Garten bietet den notwendigen Schutz fuer die empfindlichen Eier waehrend der kalten Monate.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Nachtfalter ist voellig harmlos; er besitzt weder Stachel noch Beisswerkzeuge, die dem Menschen gefaehrlich werden koennten. Aufgrund seiner Seltenheit in Regionen wie der Schweiz solltest du die Tiere nicht einfangen, sondern dich an ihrer Beobachtung im Garten erfreuen. Ein behutsamer Umgang mit heimischen Gehoelzen schuetzt seinen Fortbestand nachhaltig.
Der Espenspanner gehoert zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und in Belgien, heimisch, gilt jedoch aufgrund seiner Bindung an spezifische Lebensraeume als eher selten. Die kleinen Falter zeichnen sich durch ihre charakteristische Fluegelform und die warme, oft gesprenkelte Faerbung aus. Als Art mit einer Vorliebe fuer eine kalte Temperaturnische bevorzugt er kuehlere, feuchte Standorte wie Moore oder lichte Waldraender. In naturnahen Gaerten ist sein Vorkommen ein wertvoller Hinweis auf eine intakte oekologische Struktur.
Körpergröße
small
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
cold
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →