Bild folgtKI-generierte IllustrationElanus caeruleus (Desfontaines, 1789)
Desfontaines, 1789
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Der Schwarzflügelgleitaar (Elanus caeruleus) besticht durch sein helles, silbergraues Gefieder, die markanten schwarzen Schulterflecken und seine auffälligen roten Augen. Als Greifvogel ernährt er sich primär von kleinen Säugetieren und großen Insekten, die er oft im Rüttelflug (Fliegen auf einer Stelle zur Beutesuche) erspäht. Seine Nester baut er bevorzugt in den Kronen hoher Bäume in offener Landschaft. In unseren Breitengraden ist er vorwiegend als Standvogel (ein Vogel, der das ganze Jahr über im Brutgebiet bleibt) anzutreffen. Du kannst diesen nützlichen Jäger unterstützen, indem Du Deinen Garten naturnah gestaltest und auf Pestizide (chemische Schädlingsbekämpfungsmittel) verzichtest, um seine Beutetiere zu schützen. Gelegentlich kannst Du ihn dabei beobachten, wie er Gehölze wie die Vogel-Kirsche als Ansitz nutzt. Sein Ruf ist ein hohes, flötenähnliches Pfeifen, das meist zur Brutzeit zu hören ist. Ein strukturreicher Garten mit Hecken bietet den Lebensraum für die Mäuse, die er zur Jagd benötigt.
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Diese Art ist streng geschützt; Du darfst ihre Nester niemals stören oder beschädigen. Der Vogel ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und ein nützlicher Mäusejäger. Eine Verwechslung mit dem Turmfalken ist aufgrund der hellen Unterseite möglich.
Der Schwarzflügelgleitaar (Elanus caeruleus) gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae) innerhalb der Ordnung der Greifvögel. Ursprünglich in Afrika beheimatet, besiedelt er zunehmend Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er bevorzugt offene Landschaften mit vereinzelten Bäumen für die Jagd und den Nestbau. Von anderen Greifvögeln unterscheidet er sich durch sein falkenähnliches Flugbild und die charakteristische Färbung.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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