Bild folgtKI-generierte IllustrationDeilephila porcellus
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An seiner auffälligen Grösse lässt sich der Kleine Weinschwärmer (Deilephila porcellus) sofort erkennen. Du triffst diesen heimischen Nachtfalter vor allem in den Monaten April bis September in deinem Garten an. Da das Tier monophag (auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert) lebt, ist es auf eine intakte Umgebung angewiesen. Zur Nektarsuche fliegen die erwachsenen Falter bevorzugt die Rote Spornblume (Centranthus ruber) an. Mit einer Körpermasse von etwa 0,09 Gramm ist er ein filigranes Lebewesen, das dennoch als gross eingestuft wird. Die Überwinterung erfolgt stets als Puppe (Puppe – das Ruhestadium während der Umwandlung zum Falter). Um diese Art in deinem Garten zu fördern, solltest du auf Pestizide verzichten und naturnahe Ecken belassen. Dort können die Puppen in der Streuschicht oder im Boden ungestört überdauern. Da er eine intermediäre (in einem mittleren Bereich liegende) Temperaturnische bevorzugt, fühlt er sich in unseren gemässigten Breiten sehr wohl. Beobachte ihn am besten in der Abenddämmerung, wenn er geschickt von Blüte zu Blüte zieht.
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Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder beisst noch sticht. Du solltest darauf achten, den Boden in naturnahen Gartenbereichen im Winter nicht umzugraben, um die ruhenden Puppen nicht zu stören. Als heimische Art ist er ein schützenswerter Teil unserer Natur.
Der Kleine Weinschwärmer (Deilephila porcellus) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort bevorzugt Lebensräume mit intermediären (mittleren) Temperaturen. Die Art lebt monophag (auf eine einzige Pflanzengattung als Larvennahrung spezialisiert) und ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Biodiversität. In der Schweiz belegen über 1.500 Beobachtungen seit 1976 seine stete Präsenz in der heimischen Fauna.
Körpergröße
large
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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