Bild folgtKI-generierte IllustrationDasypoda argentata
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Diese Wildbiene zeichnet sich durch ihre helle Behaarung und die extrem langen, fransenartigen Sammelhaare an den Hinterbeinen aus, die beim Flug deutlich sichtbar sind. Die Silbrige Hosenbiene (Dasypoda argentata) nistet als solitäre (einzeln lebende) Art im Boden, wo sie ihre Gänge bevorzugt in lockeres, sandiges Substrat (Untergrund) gräbt. In deinem Garten benötigt sie offene Bodenstellen ohne dichten Bewuchs, um ihre Brutröhren ungehindert anlegen zu können. Bei der Nahrungssuche besucht sie gezielt die Krause Zistrose (Cistus crispus) sowie die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca). Als spezialisierte Sammlerin transportiert sie den Pollen in ihren dichten Beinhaaren zum Nest. Du kannst das Tier unterstützen, indem du vegetationsfreie Sandflächen oder trockene Erdstellen erhältst und nicht mit Rindenmulch abdeckst. Das Belassen von Wildkräutern bietet die notwendige Nahrungsgrundlage für die Aufzucht der Larven. Achte darauf, dass der Boden in sonnigen Bereichen nicht verdichtet wird. So förderst du die Ansiedlung dieser seltenen Erdbewohner direkt in deiner direkten Nachbarschaft.
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Überwinterung als Larve oder Ruheform tief im Erdboden. Während der Blütezeit der Krausen Zistrose (Cistus crispus) und der Gelben Skabiose (Scabiosa ochroleuca) findet die Hauptaktivität mit Nestbau und Polleneintrag statt. Die Weibchen legen in dieser Zeit ihre Brutellen im Sand an. Mangels spezifischer Datumsangaben in der Datenbasis orientiert sich der Zyklus eng an der Verfügbarkeit der genannten Futterpflanzen.
Die Tiere sind vollkommen harmlos und verhalten sich gegenüber Menschen absolut friedfertig; ein Stich ist nicht zu befürchten. Die Art ist gesetzlich geschützt und sollte an ihren Nistplätzen im Boden nicht gestört werden. Eine Verwechslung mit der Honigbiene ist aufgrund der markanten Beinhaare nahezu ausgeschlossen.
Die Silbrige Hosenbiene gehört zur Familie der Melittidae innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Ihre Nistbiologie ist durch eine grabende Lebensweise im Boden gekennzeichnet, wobei sie auf sandige Habitate (Lebensräume) angewiesen ist. Von ähnlichen Arten lässt sie sich primär durch die spezifische Anordnung der Sammelhaare und die Bindung an Pflanzen wie die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) abgrenzen.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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