Bild folgtKI-generierte IllustrationCyclosa conica (Pallas, 1772)
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Die Gewöhnliche Konusspinne (Cyclosa conica) fällt in deinem Garten vor allem durch ihr kunstvolles Radnetz (kreisrundes Fangnetz) und ihren markanten, kegelförmigen Hinterleib auf. In der Mitte ihres Netzes baut sie oft eine senkrechte Bandstruktur aus Beuteresten und Pflanzenteilen, in der sie sich hervorragend tarnt. Als Radnetzspinne verlässt sie sich bei der Jagd ganz auf die Vibrationen ihrer feinen Fäden. Du findest diesen heimischen Gartenbewohner bevorzugt in der Krautschicht (Schicht der krautigen Pflanzen) oder an Ästen von Bäumen und Sträuchern. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Funktion als natürlicher Insektenregulator, indem sie fliegende Schädlinge wie Mücken und kleine Fliegen erbeutet. Wenn du die filigranen Netze beim Heckenschnitt entdeckst, lass sie am besten unberührt. Totholz und dichte Sträucher bieten ihr den nötigen Halt für ihre Konstruktionen. Durch den Verzicht auf Insektizide (chemische Mittel zur Insektenbekämpfung) sicherst du ihr die Lebensgrundlage. Als friedliche Mitbewohnerin trägt sie zur Stabilität des ökologischen Gleichgewichts bei.
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Diese Spinne ist für Menschen absolut harmlos und scheu. Ihr Giftapparat ist zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen, weshalb keine Gefahr für dich besteht.
Die Gewöhnliche Konusspinne wird taxonomisch (nach der Einordnung der Lebewesen) in die Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) gestellt. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. In diesen Regionen besiedelt sie als heimische Art verschiedene Lebensräume innerhalb der Krautschicht und im Gebüsch.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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