Bild folgtKI-generierte IllustrationCortaderia selloana
Auch bekannt als: Kleines Pampasgras, Amerikanisches Pampasgras, Silber-Pampasgras, Pampasgras
Schon von weitem fällt das Pampasgras (Cortaderia selloana) durch seine gewaltigen, silbrig-weißen Blütenwedel auf, die auf straffen Halmen weit über dem dichten Blätterschopf thronen. In deinem Naturgarten dient dieses imposante Gras vor allem als wertvolle Strukturpflanze und bietet Rückzugsorte für die heimische Tierwelt. Die dichten Horste bieten im Winter einen wichtigen Schutzraum gegen Witterungseinflüsse. Du schaffst mit dieser Pflanze einen markanten Blickfang, der gerade in der kalten Jahreszeit Leben in deinen Garten bringt.
Imposanter Strukturgeber und wichtiger Rückzugsort für die Wintermonate.
Obwohl für das Pampasgras derzeit keine spezifischen Daten zu Bestäubern oder Raupenfutterpflanzen vorliegen, erfüllt es wichtige ökologische Funktionen durch seine physische Struktur. In der vegetationsarmen Zeit dienen die dichten Blatthorste als Überwinterungsquartier für Nützlinge und Kleintiere, die dort Schutz vor Frost finden. Wenn du die Halme über den Winter stehen lässt und erst im Frühjahr schneidest, erhältst du diesen wertvollen Lebensraum. Die vertrockneten Blütenstände können zudem als Material für den Nestbau von Vögeln im nächsten Frühjahr dienen. Damit leistet das Gras einen Beitrag zur strukturellen Vielfalt deines Gartens.
Das Pampasgras ist nicht kindersicher, da die Blattränder extrem scharfkantig sind und bei Berührung leicht schmerzhafte Schnittwunden auf der Haut verursachen können. Es besteht keine bekannte Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Aufgrund der Verletzungsgefahr solltest du die Pflanze jedoch nicht direkt an Wegen oder Spielbereichen platzieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2.74 m
Wähle für das Pampasgras einen vollsonnigen Standort mit durchlässigem, nährstoffreichem Boden.
Achte darauf, dass keine Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) entsteht, besonders während der Wintermonate.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Im zeitigen Frühjahr (März) solltest du die alten Halme und Blätter auf etwa 15 bis 20 Zentimeter zurückschneiden.
Eine Vermehrung ist durch die Teilung des Horstes im Frühjahr möglich.
Über den Winter empfiehlt es sich, den Blattschopf zusammenzubinden, um das Herz der Pflanze vor zu viel Feuchtigkeit zu schützen.
Dünger benötigt die Pflanze im Frühjahr, am besten in Form von organischem Kompost.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Standortansprüche an vollsonnigen Plätzen und ergänzen sich optisch hervorragend durch den Kontrast von feinen Halmen und flachen Doldenblüten.
Das Pampasgras (Cortaderia selloana) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Es ist in unserer Region vor allem in Österreich heimisch, wo es offene und sonnige Standorte besiedelt. Charakteristisch ist der horstbildende Wuchs (Wuchs in dichten Büscheln), bei dem die schmalen, scharfkantigen Blätter bogig nach außen hängen. Die Pflanze ist zweihäusig (männliche und weibliche Blüten befinden sich auf getrennten Exemplaren), wobei die weiblichen Pflanzen die besonders fedrigen und dekorativen Blütenstände ausbilden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →