Bild folgtKI-generierte IllustrationChrysolina varians (Schaller, 1783)
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Schon von weitem erkennt man den Johanniskraut-Blattkäfer an seinem metallisch glänzenden, meist tiefblauen, violetten oder grünlichen Körper, der eine halbkugelige Form aufweist. Dieser Käfer bringt in der Regel eine Generation pro Jahr hervor und legt seine Eier bevorzugt an den Blattunterseiten seiner Wirtspflanzen ab. Im Frühling und Sommer kannst du ihn auf heimischen Arten wie dem Flügel-Hartheu (Hypericum tetrapterum), dem Behaarten Hartheu (Hypericum hirsutum) oder dem Schönen Hartheu (Hypericum pulchrum) beobachten. Die Larven sind spezialisiert und fressen ausschließlich an den Blättern der Kanten-Hartheu-Artengruppe (Hypericum maculatum) sowie am Echten Johanniskraut (Hypericum perforatum var. latifolium). Zur Überwinterung zieht sich das Tier in die Kältestarre (ein Zustand verlangsamter Stoffwechselprozesse bei niedrigen Temperaturen) in der obersten Bodenschicht oder unter schützender Laubstreu zurück. Du kannst diesen nützlichen Gartenbewohner fördern, indem du gezielt heimische Hartheu-Arten in sonnigen Bereichen anpflanzt. Wenn du die verblühten Stängel über den Winter stehen lässt, bietest du ihm und seinen Larven einen lebensnotwendigen Rückzugsort in deinem Garten.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Käfer besitzt weder einen Stachel noch Beißwerkzeuge, die für den Menschen gefährlich sein könnten, und ist aufgrund seiner Spezialisierung auf Johanniskräuter kein Schädling für andere Gartenpflanzen.
Der Johanniskraut-Blattkäfer gehört zur Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und lebt streng oligophag (auf eine bestimmte Pflanzengruppe spezialisiert) an Johanniskraut-Gewächsen. Die Käfer erreichen eine Körperlänge von etwa 5 bis 6 Millimetern und zeichnen sich durch ihre stark gewölbte Gestalt und die metallische Färbung aus, die je nach Lichteinfall variiert. Er besiedelt bevorzugt Waldränder, Wiesen und naturnahe Gärten mit entsprechenden Futterpflanzen.
2 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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