Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Syrphidae
2
Pflanzen
besucht
9
Interaktionen
dokumentiert
An ihrem gedrungenen, tiefschwarzen Körper und der dichten Behaarung auf den Facettenaugen, den großen Komplexaugen der Insekten, lässt sich die Habichtskraut-Erzschwebfliege sofort erkennen. Diese Art bringt nur eine Generation im Jahr hervor, was ihre Beobachtung im Frühling zu etwas Besonderem macht. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an das Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella) ab. Im zeitigen Frühjahr sucht das erwachsene Tier, die Imago, nach Nektar auf dem Scharbockskraut (Ficaria verna) oder dem Gemeinen Löwenzahn (Taraxacum officinale). Ihre Larven leben verborgen und fressen sich durch die Blattrosetten oder Wurzelhälse ihrer Wirtspflanzen. Zur Überwinterung vergraben sich die Larven im Boden und verwandeln sich dort in ein Puparium, eine starre Schutzhülle für die Verwandlung zum fertigen Insekt. Im Garten kannst Du dieser Schwebfliege helfen, indem Du heimische Habichtskräuter in sonnigen, mageren Rasenbereichen duldest. Verzichte auf das Umgraben solcher Stellen, um die ruhenden Stadien im Boden nicht zu stören. Ein naturnaher Garten mit frühen Blühern wie dem Huflattich bietet der Art die nötige Energie direkt nach dem Schlupf.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Wie alle Schwebfliegen besitzt sie keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen.
Cheilosia psilophthalma gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) und ist ein spezialisierter Bewohner offener, eher trockener Lebensräume. Die Gattung Cheilosia ist bekannt für ihre meist dunkle, oft metallisch glänzende Färbung und das Fehlen der für Schwebfliegen sonst typischen gelben Wespenmuster. Die Art ist in weiten Teilen Mitteleuropas verbreitet, wird aber aufgrund ihrer Tarnung und frühen Flugzeit im April oft übersehen. Für Laien ist sie durch die Kombination aus schwarzer Grundfarbe und behaarten Augen im Feld erkennbar.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →