Bild folgtKI-generierte IllustrationCedrus atlantica
Auch bekannt als: Atlas-Zeder, Atlaszeder
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Arten
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren bläulich-silbernen Nadeln, die in dichten Büscheln an den Zweigen stehen, lässt sich die Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) sofort erkennen. Dieser imposante Nadelbaum ist weit mehr als ein gestalterisches Element, denn er dient als lebenswichtige Kinderstube für spezialisierte Insekten. In deinem Garten förderst du damit gezielt Arten wie den Kiefernschwärmer (Hyloicus pinastri) oder den Zweibindigen Nadelwald-Spanner (Hylaea fasciaria), deren Raupen auf die Nadeln angewiesen sind. Wenn du den nötigen Platz hast, schaffst du mit diesem Baum ein langlebiges Refugium für die heimische Falterwelt. Achte bei der Standortwahl darauf, dass dieser Charakterbaum ausreichend Raum zur Entfaltung bekommt.
Imposanter Charakterbaum und wichtige Kinderstube für seltene Nachtfalter.
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Die Atlas-Zeder leistet einen wertvollen Beitrag zur biologischen Vielfalt, indem sie spezialisierten Insekten als Nahrungsgrundlage dient. Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist sie eine wichtige Raupenfutterpflanze für den Kiefernschwärmer (Hyloicus pinastri), einen der größten heimischen Nachtfalter. Auch die Raupen des Zweibindigen Nadelwald-Spanners (Hylaea fasciaria) sind auf die Nadeln dieses Baumes angewiesen. Da der Baum auch im Winter grün bleibt, bietet er das ganze Jahr über geschützte Rückzugsorte im Geäst. Durch die Pflanzung stärkst du die Populationen dieser Falterarten in deiner unmittelbaren Umgebung.
Die Atlas-Zeder ist als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen solltest. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit der heimischen Eibe (Taxus baccata). Du kannst die Zeder jedoch leicht an ihren Nadelbüscheln erkennen, während die Eibe ihre Nadeln einzeln und streng gescheitelt an den Zweigen trägt.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
44.72 m
Wähle für die Atlas-Zeder einen hellen, lichtreichen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, damit keine Staunässe (Zustand, bei dem Wasser im Wurzelraum steht und Sauerstoff verdrängt) entsteht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
In der Anwachsphase ist eine regelmäßige Wassergabe bei Trockenheit wichtig, danach ist der Baum sehr pflegeleicht.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da das Gehölz von Natur aus eine harmonische Wuchsform entwickelt.
Da der Baum im Alter eine stattliche Breite erreicht, plane von Beginn an genügend Abstand zu Gebäuden ein.
Eine Vermehrung erfolgt in der Regel über Samen, was im Hausgarten jedoch Geduld erfordert.
Gute Partnerin: Die Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris) - beide Arten ergänzen sich optisch hervorragend und teilen die Vorliebe für lichte, gut durchlüftete Standorte im Garten.
Die Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) ist ein Vertreter aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und wird in unserer Region als in Österreich heimisch eingestuft. Sie wächst als immergrüner Baum, der im Alter eine markante, oft plateauförmige Krone ausbildet. Ein typisches Merkmal sind die Kurztriebe (stark gestauchte Seitenzweige), auf denen die Nadeln rosettenartig angeordnet sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Nadelbäumen stehen ihre Zapfen aufrecht auf den Ästen. Sie bevorzugt Standorte, die ihren natürlichen Ursprüngen in Gebirgslagen entsprechen.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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