Bild folgtKI-generierte IllustrationCaltha palustris var. palustris
Auch bekannt als: Caltha palustris var. palustris
Schon von weitem fällt die Sumpfdotterblume (Caltha palustris var. palustris) durch ihre leuchtend dottergelben, glänzenden Schalenblüten und die herz- bis nierenförmigen, fleischigen Blätter auf. Als typische Bewohnerin von Feuchtwiesen und Bachrändern ist sie eine unverzichtbare Art für den naturnahen Gartenteich. Sie geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, was die Nährstoffaufnahme im wassergesättigten Boden verbessert. Mit dieser Pflanze holst Du Dir einen robusten Frühjahrsblüher in den Garten, der gerade in feuchten Zonen für Stabilität sorgt. Wenn Du einen Sumpfbereich oder einen Teichrand hast, ist sie genau die richtige Wahl für Dich.
Frühlingsgold für den Teichrand: Die robuste Spezialistin für nasse Füße.
Die Sumpfdotterblume spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem feuchter Standorte. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (eine spezielle Pilzverbindung an den Wurzeln) trägt sie aktiv zur Bodengesundheit und Vernetzung im Uferbereich bei. Da sie zu den frühen Blühern im Jahr gehört, stellt sie ein wichtiges Angebot in der Landschaft dar, wenn andere Pflanzen noch ruhen. Die Ausbreitung der Samen erfolgt oft über das Wasser, was sie zu einem dynamischen Bestandteil der Ufervegetation macht. In Deinem Garten sichert sie als Spezialistin die biologische Vielfalt in der Sumpfzone.
Die Pflanze ist nicht kindersicher, da sie in allen Teilen giftige Inhaltsstoffe wie Protoanemonin enthält. Der Kontakt mit dem Pflanzsaft kann bei empfindlicher Haut Reizungen verursachen. Achte darauf, dass weder Kinder noch Haustiere Teile der Pflanze verzehren.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.25 m
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der dauerhaft sehr feucht oder nass ist.
Ideal ist die Flachwasserzone Deines Gartenteichs bei einer Wassertiefe von bis zu 10 Zentimetern.
Der Boden sollte schwer, lehmig und nährstoffreich sein.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Achte darauf, dass der Boden niemals austrocknet, da die Pflanze bei Trockenheit schnell welkt.
Eine Vermehrung gelingt am einfachsten durch Teilung des Wurzelstocks direkt nach der Blüte.
Ein Rückschnitt verwelkter Blätter im Sommer fördert manchmal einen frischen Austrieb im Herbst.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) ist eine ideale Nachbarin, da beide Arten in der Natur gemeinsam in Sumpfgesellschaften vorkommen und ähnliche Ansprüche an die Nässe stellen.
Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris var. palustris) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie ist in ganz Europa, Nordasien und Nordamerika verbreitet und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche Sumpfwiesen, Gräben und Auwälder. Ein markantes Merkmal sind die hohlen Stängel und das Fehlen von Kelchblättern; was wir als Blüte sehen, sind die gelben Perigonblätter (gleichgestaltete Blütenhüllblätter). Sie wächst ausdauernd und krautig, wobei sie oft dichte Horste bildet.
2 Videos zu Sumpfdotterblume


•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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