
Bufotes viridis (Laurenti, 1768)
Die bis zu zehn Zentimeter große Wechselkröte (Bufotes viridis) fällt durch ihre hellgraue Färbung mit markanten grünen Inselflecken, ihre gedrungene Körperform und das Vorkommen in offenen, sonnigen Lebensräumen auf. In Deinem Garten bevorzugt dieser Gast trockene, sonnige Bereiche mit lockerem Boden, sucht jedoch zur Fortpflanzung flache Stillgewässer (stehende Gewässer) wie Teiche auf. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen dokumentiert sind, ernährt sich dieses Tier allgemein von wirbellosen Kleintieren wie Insekten oder Larven. Das Laichverhalten zeichnet sich durch das Ablegen langer Laichschnüre in sonnenexponierten Flachwasserzonen aus. Als Pionierart (Art, die neu geschaffene Lebensräume besiedelt) nutzt sie gerne frisch angelegte Gewässer. Da sie streng geschützt ist, stellt ihre Anwesenheit eine Auszeichnung für die ökologische Qualität Deines Gartens dar. Du kannst die Kröte unterstützen, indem Du flache Teichufer gestaltest und Verstecke aus Totholz oder Steinhaufen anbietest. Achte darauf, im Garten auf Pestizide (chemische Schädlingsbekämpfungsmittel) zu verzichten, um die Nahrungsgrundlage zu erhalten. Ein naturnaher Garten mit offenen Bodenstellen bietet ihr ideale Bedingungen für die Jagd in der Dämmerung. Im Winter zieht sie sich in frostsichere Quartiere unter der Erde zurück.
Die Wechselkröte ist nach der FFH-Richtlinie (europäisches Naturschutzrecht) streng geschützt und darf weder gefangen noch umgesiedelt werden. Bei Gefahr sondert sie ein Hautsekret ab, das Schleimhäute reizen kann; wasche Dir nach einem seltenen Kontakt daher gründlich die Hände.
Die Wechselkröte (Bufotes viridis) gehört zur Familie der Kröten (Bufonidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Mit einer Körperlänge von bis zu 10 Zentimetern bevorzugt sie offene, sonnige Lebensräume und ist vorwiegend dämmerungsaktiv. Die Art gilt als wärmeliebend und besiedelt bevorzugt Gebiete im Flach- und Hügelland sowie sonnenexponierte Trockenbiotope.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Benny Trapp / Adobe Stock
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