Bild folgtKI-generierte IllustrationAttulus floricola (C.L.Koch, 1837)
1
Pflanzen
besucht
1
Interaktionen
dokumentiert
Der Sumpfhockling (Attulus floricola) ist eine kleine, unauffällig gefärbte Springspinne, die keine Fangnetze baut, sondern ihre Beute durch weite Sprünge überwältigt. Diese Art gehört zur Familie der Springspinnen (Salticidae), die für ihr hervorragendes Sehvermögen bekannt sind. Im Garten findest Du diesen flinken Jäger bevorzugt in der Krautschicht (der Bereich der bodennahen Vegetation) oder auf hohen Stauden wie der Berg-Engelwurz (Angelica sylvestris). Als aktive Jägerin lauert sie nicht passiv, sondern sucht ihre Umgebung nach Nahrung ab. Dabei nutzt sie ihre kräftigen Hinterbeine, um sich blitzschnell auf Beutetiere zu stürzen. Im ökologischen Gartengefüge übernimmt sie eine wichtige Rolle als Nützling, da sie Mücken und Blattläuse reguliert. Sie ist ein hervorragender natürlicher Schädlingsbekämpfer. Wer diese Tiere unterstützen möchte, sollte verblühte Stauden im Winter stehen lassen, da sie in hohlen Stängeln Schutz finden. Ein strukturreicher Garten mit heimischen Wildpflanzen bietet ihr den nötigen Lebensraum. Auf den Einsatz von chemischen Spritzmitteln solltest Du verzichten, um diese nützlichen Arachniden (Spinnentiere) nicht zu gefährden. Bei der Beobachtung fällt das typische, fast mechanisch wirkende Ruckeln ihrer Bewegungen auf. Die Anwesenheit dieser Spinne zeigt Dir, dass Dein Garten ein wertvoller Rückzugsort für die heimische Fauna (Tierwelt) ist.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese kleine Springspinne ist für Menschen völlig harmlos und sehr scheu. Ihr Giftapparat ist darauf ausgelegt, winzige Insekten zu betäuben, und kann die menschliche Haut nicht durchdringen. Es besteht keinerlei Grund zur Sorge, wenn Du dieses Tier in Deinen Beeten entdeckst.
Der Sumpfhockling (Attulus floricola) gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und innerhalb dieser zur Familie der Springspinnen (Salticidae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz. Diese heimische Art erreicht eine Körperlänge von nur wenigen Millimetern und bevorzugt wechsels feuchte Lebensräume. Die taxonomische Einordnung (die wissenschaftliche Klassifizierung) erfolgte bereits im Jahr 1837 durch den Naturforscher Carl Ludwig Koch.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →