Bild folgtKI-generierte IllustrationAplocera praeformata (Hübner)
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An den charakteristischen dunklen Querlinien auf den blassgrauen Vorderflügeln lässt sich der Bergheiden-Johanniskraut-Spanner sofort erkennen. Dieser Nachtfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 34 bis 40 Millimetern und gehört zur Familie der Spanner (Geometridae), deren Raupen sich durch das Zusammenziehen des Körpers in einer Schleifenbewegung fortbewegen. Pro Jahr bilden sich in der Regel zwei Generationen (zeitlich versetzte Abfolgen der Entwicklung) aus. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an den Blättern ihrer Wirtspflanzen ab. Während die erwachsenen Falter nachts Nektar an heimischen Blüten saugen, sind die Raupen monophag (auf eine einzige Pflanzengattung spezialisiert): Sie fressen ausschließlich am Kanten-Hartheu (Hypericum maculatum) oder dem breitblättrigen Echten Johanniskraut (Hypericum perforatum var. latifolium). Den Winter übersteht das Tier als Raupe geschützt in der Krautschicht am Boden. Um diese Art gezielt zu fördern, solltest du in deinem Garten heimische Johanniskraut-Arten pflanzen und verblühte Stängel über den Winter stehen lassen. So bietest du den überwinternden Raupen den nötigen Schutzraum vor Frost und Fressfeinden.
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Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt keine Wehrstacheln oder Beißwerkzeuge und ist für Menschen oder Haustiere vollkommen unbedenklich. Aufgrund seiner spezialisierten Lebensweise ist er ein wertvoller Indikator (Anzeiger für die ökologische Qualität) für einen naturnah gestalteten Garten.
Der Bergheiden-Johanniskraut-Spanner (Aplocera praeformata) ist ein Schmetterling aus der Familie der Spanner (Geometridae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt sonnige Waldränder sowie magere Wiesen mit Johanniskraut-Vorkommen. Die Art zeichnet sich durch ihre blassgraue Grundfärbung und die markanten, oft paarig verlaufenden dunklen Querbinden aus. Als dämmerungsaktives (in der Übergangsphase zwischen Tag und Nacht tätig) Tier ruht er tagsüber meist gut getarnt an Baumstämmen oder Felsen.
2 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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