Bild folgtKI-generierte IllustrationAnyphaena accentuata (Walckenaer, 1802)
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Die vier dunklen, winkelförmigen Flecken auf ihrem Hinterleib sind das markanteste Erkennungsmerkmal dieser flinken Jägerin. Die Vierfleckzartspinne (Anyphaena accentuata) ist eine heimische Bewohnerin von Gehölzen, die Du oft in Baumkronen oder auf Sträuchern beobachten kannst. Sie gehört zu den nächtlich aktiven Tieren und baut keine Fangnetze, sondern erbeutet ihre Nahrung im freien Lauf auf den Blättern. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem kleine Insekten und Milben, die sie geschickt durch Schnelligkeit überwältigt. In Deinem Garten übernimmt sie eine wichtige ökologische Funktion als natürliche Regulatorin und hält die Bestände kleinerer Insekten im Zaum. Besonders gern besucht sie die Hainbuche, wo sie im dichten Laub ideale Lebensbedingungen findet. Für Dich als Gärtner ist sie eine nützliche Gehilfin, die absolut keinen Anlass zur Sorge gibt. Du förderst sie am besten, indem Du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und Deinen Garten naturnah gestaltest. Heimische Gehölze bieten ihr den perfekten Lebensraum für ihre nächtlichen Streifzüge. Wenn Du eine solche Spinne entdeckst, ist das ein Zeichen für eine gute biologische Vielfalt auf Deinem Grundstück.
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Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und kann die menschliche Haut nicht durchdringen. Sie unterliegt keinem besonderen gesetzlichen Schutzstatus, ist aber aufgrund ihrer Nützlichkeit bei der biologischen Schädlingskontrolle ein gern gesehener Gast.
Die Vierfleckzartspinne zählt zur Familie der Anyphaenidae (Zartspinnen) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Innerhalb ihrer Gattung ist sie die häufigste Art in Mitteleuropa und besiedelt bevorzugt die Kronenschicht von Laubbäumen. Als arboreale (baumbewohnende) Art ist sie perfekt an das Leben auf Blättern und Zweigen angepasst. Ihre Jagdweise ist cursorial (auf Schnelligkeit ausgelegt), da sie ihre Beute aktiv verfolgt, anstatt Netze zu weben.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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