Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthus rubescens (Tunstall, 1771)
Tunstall, 1771
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Der Pazifische Wasserpieper (Anthus rubescens) fällt Dir durch sein schlichtes, erdfarbenes Gefieder und sein flinkes Laufen auf dem Boden auf, wobei er rhythmisch mit dem Schwanz wippt. Er ist ein typischer Allesfresser (Nahrung besteht aus Pflanzen und Kleintieren) und sucht in Deinem Garten nach Insekten oder den Samen von Gräsern wie der Haarästigen Hirse. Als Bodenbrüter errichtet er sein Nest gut versteckt in einer kleinen Mulde direkt auf der Erde, geschützt durch dichte Vegetation. Er gehört zu den Zugvögeln, die im Winter in wärmere Regionen ausweichen. In Deinem Garten kannst Du ihm helfen, indem Du Pflanzen wie den Schwarzen Holunder oder die Vogelmiere (Stellaria media subsp. media) wachsen lässt. Er pickt auch gerne an Sämereien des Einjährigen Knäuels, der Fuchsroten Borstenhirse oder der Blutroten Fingerhirse. Selbst die Beifuß-Ambrosie und Früchte der Gewöhnlichen Krähenbeere dienen ihm als Nahrungsquelle. Wenn Du zudem Weichweizen oder Mais in der Nähe hast, wird er diese Orte zur Futtersuche aufsuchen. Lass im Winter einige Ecken mit Wildgräsern stehen, um ihm bei der Nahrungssuche zu helfen.
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Der Pazifische Wasserpieper ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Da er ein Bodenbrüter ist, darfst Du potenzielle Brutareale im Frühjahr nicht stören. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen Pieperarten, weshalb beim Entdecken eines Nestes am Boden sofortiger Abstand geboten ist.
Dieses Taxon (biologische Gruppe) gehört zur Familie der Stelzen und Pieper (Motacillidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes). Der Pazifische Wasserpieper ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, tritt jedoch oft nur lokal auf. Er bevorzugt offene Landschaften oder alpine Matten (hochgelegene Grasflächen). Von verwandten Arten wie dem Wiesenpieper unterscheidet er sich durch seine dunkleren Beine und das weniger kräftig gestreifte Gefieder im Prachtkleid (Brutgefieder). Seine Lebensweise ist streng bodengebunden, sowohl bei der Nahrungssuche als auch beim Nestbau.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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