Bild folgtKI-generierte IllustrationAmelanchier spicata
Auch bekannt als: Amelanchier spicata
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Besen-Felsenbirne an ihrem straff aufrechten, fast besenartigen Wuchs und den reinweißen Blütentrauben, die im Frühjahr erscheinen. Dieser Strauch ist ein wertvoller Baustein für den Naturgarten, da er Schönheit mit echtem ökologischem Nutzen verbindet. Besonders Vögel wie die Wacholderdrossel (*Turdus pilaris*) und Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (*Spialia sertorius*) profitieren direkt von ihrem Angebot an Nektar und Früchten. Auch wenn sie ein Neophyt (eine Pflanze, die sich nach 1492 ohne menschliche Hilfe etabliert hat) ist, fügt sie sich hervorragend in unsere Gärten ein. Mit dieser Wahl schaffst du eine lebendige Oase, die das ganze Jahr über Beobachtungsmöglichkeiten bietet.
Aufrechter Charmeur und Beeren-Buffet für Amsel, Drossel und Dickkopffalter.
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In deinem Garten dient dieser Strauch als wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Bestäuber. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen Schmetterlinge wie der Kleine Würfel-Dickkopffalter (*Spialia rosae*) und der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (*Muschampia tessellum*) die Blüten. Die Raupen der Pflaumen-Gespinstmotte (*Yponomeuta padella*) finden hier zudem ihre notwendige Nahrung. Sobald die Beeren reifen, verwandelt sich der Strauch in einen Magneten für Vögel: Neben der Amsel (*Turdus merula*) und der Ringeltaube (*Columba palumbus*) lässt sich sogar der Halsbandsittich (*Psittacula krameri*) an den Früchten beobachten.
Die Besen-Felsenbirne wird als nicht kindersicher eingestuft. Die Kerne der Früchte enthalten blausäureabspaltende Glykoside (Pflanzenstoffe, die bei der Verdauung Giftstoffe freisetzen können), was bei Verzehr großer Mengen zu Unwohlsein führen kann. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Sträuchern besteht bei Beachtung der typischen aufrechten Wuchsform und der Blattstruktur kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3.27 m
Standort: Die Pflanze bevorzugt helle, lichtreiche Plätze (Lichtzahl 8) und kommt gut mit eher trockenen bis frischen Bodenverhältnissen zurecht.
Boden: Ideal ist ein durchlässiger, sandig-humoser Untergrund; schwere Staunässe (Boden, der so mit Wasser gesättigt ist, dass keine Luft mehr an die Wurzeln gelangt) sollte vermieden werden.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Pflanzung ist von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Sie ist äußerst anspruchslos und benötigt kaum Dünger; ein regelmäßiger Rückschnitt ist aufgrund der natürlichen Wuchsform nicht erforderlich.
Vermehrung: Im Garten geschieht dies oft unkompliziert über Wurzelausläufer.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Hundsrose (*Rosa canina*). Beide teilen sich gerne sonnige Standorte am Gehölzrand und bieten gemeinsam eine lückenlose Nahrungsquelle für Vögel und Insekten.
Die Besen-Felsenbirne (*Amelanchier spicata*) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, ist sie in Deutschland und Österreich heute weit verbreitet und besiedelt dort lichte Wälder und Gebüsche. Botanisch zeichnet sie sich durch ihre ovalen, am Rand fein gesägten Blätter und die auffälligen, traubigen Blütenstände aus. Im Gegensatz zu anderen Felsenbirnen wächst sie sehr kompakt und erreicht meist nur moderate Höhen, was sie ideal für kleinere Gartenflächen macht.
2 Videos zu Besen-Felsenbirne


12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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